Hartmut 31. März 2009
Da sitz ich heute Nacht vor meinem kleinen Netbook und sehe “versehentlich” den aktuellen Wetterbericht auf meinem Desktop und bin voll am Staunen.
Hey! Es wird ja richtig warm und sonnig! Bald kann man wieder die Sonnenbrille rausholen. Ich würde mal sagen, jetzt geht es aber richtig los mit dem lang ersehnten Frühling!
Und mit dem Frühling kommt für viele auch die Zeit der Veränderungen. Alles scheint nicht mehr so zu sein, wie es aussah, alles sieht im Sonnenlicht verstaubt und trostlos aus. Spätestens jetzt wird alles vom mehr oder weniger deprimierenden Winter gelöst, es wird sich sozusagen von alten Zöpfen getrennt und jeder spürt neue Energien in sich. Leider ist es nicht nur der Frühjahrsputz in der Wohnung. Bei vielen Paaren wird gar der eigene Partner vor die Tür gekehrt. In der tristen Jahreszeit fehlte dafür vielleicht noch der Mut und die Kraft, aber mit dem Frühlingserwachen und dem Sonnenschein galoppieren auch die Gefühle und plötzlich merkt man, dass man sich auseinander gelebt oder sich nichts mehr zu sagen hat.
Zaubi spricht das in ihrem neuen Artikel sehr deutlich an und fragt nach.
Für mich persönlich steckt noch mehr dahinter. Manche mögen mich jetzt für einen esoterisch angehauchten Spinner halten, aber ich habe jeher auch sehr genau den Fluss der Energien zwischen den Lebewesen und der uns alle umgebenden kosmischen Energie gespürt. Ich fühle nach wie vor, dass sich mehr verändert als nur das Frühlingserwachen.
Wir steuern in eine völlig neue Zeit hinein. Ich glaube schon sehr an die Prophezeiungen der Inkas, auch wenn diese immer wieder anders interpretiert wird. Daher setze ich jetzt nur einen beispielhaften Link (hier), wer mehr wissen will, der soll bei Interesse googeln und sich das heraus suchen, was er/sie für glaubhaft hält.
Wenn ich aber vom schlimmst möglichen Fall ausgehe und mir einfach mal vorstelle, dass ein Armageddon droht, ein großer Asteroid auf die Erde zurast, der Aufprall unausweichlich ist und es überhaupt keine Möglichkeit gibt, die Erde und all ihre Lebewesen zu retten und wir das schon einige Monate vorher wissen, wie verhalte ich mich dann?
Ich glaubte immer an die Reinkarnation. Ich glaube auch die, die sonst nicht daran glauben, werden es spätestens im Angesicht des Todes, in der Sekunde, in der ihre Seele den Körper verlässt, tun. Es gehört einfach zum Prinzip des Glaubens und der Hoffnung, dass ich einfach nach meinem Tode in neuer Gestalt oder Form wiedergeboren werde. Dabei stellte sich mir nie die Frage, ob und auch nie wo. Aber was wäre, wenn ich nun sterbe und wüsste, dass die Erde in der mir bekannten Form nun überhaupt nicht mehr existiert? Ich komme wieder, weil nichts im Universum verloren geht, aber weiß nicht, wohin?
Werde ich auf einem neuen oder bereits existierenden Planeten geboren? Oder werde ich in eine neue Form von Existenz geboren?
Viele Prophezeiungen gehen ja davon aus, dass sich in den nächsten 2–3 Jahren die Spreu vom Weizen trennt. Die, die sich intensiv vorbereiten und vollkommen in der Liebe und im Glauben leben, werden eine neue Stufe der Evolution erreichen. Werden ins Licht gehen, werden selbst zu einer reinen Energie aufsteigen oder wie auch immer.
Für viele Menschen haben die Veränderungen schon begonnen, sie spüren, dass etwas passieren wird. Sie träumen, aber verstehen noch nicht, was um sie herum geschieht. Sie erkennen oder ignorieren gar, nennen sich Realisten und achten nicht darauf, wollen nicht als Durchgeknallte bezeichnet werden.
Bliebe ich aber bei meinem genannten Szenario brauchen wir spirituelle Führer, keine Scharlatane, keine, die noch das letzte Quäntchen “Moneten” aus uns herausquetschen sondern echte, die die Zusammenhänge verstehen und uns lehren, wie wir uns soweit weiter entwickeln können, um auch nach einem ultimativen Crash, der alles Leben auslöscht, weiter existieren zu können.
Ich will mich nicht zu solch einem Führer ausloben. Vielleicht können das Andere viel besser. Andere, die ihr Potenzial noch längst nicht ausschöpfen und die ich einfach mit diesem Text versuche zu erreichen, zum Nach‑ und Umdenken zu bewegen. Noch ist alles nur mystische Fantasie, ein Gedankenspiel, warum sich nicht einfach mal spielerisch dieser These widmen? Was soll denn schon passieren, wenn dann doch nichts passiert?
Letztlich geht es doch darum, dass wir Menschen uns mit Liebe und Respekt begegnen und nicht wie wilde Tiere um die letzten Ressourcen kämpfen. Es geht um Gleichberechtigung und ein wenig Zusammenhalt. Um Barmherzigkeit, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel. Alles hehre Wünsche, die nicht einem durchgeknallen Esoteriker angehängt werden können, sondern echte Werte sind, für die es sich lohnt, einzutreten und für sie friedlich zu kämpfen.
Ich weiß, dass ist harter Tobak und für einen, der wirklich den Text bis hier her gelesen hat, beginnt jetzt die Entscheidung, entweder das hier Geschriebene als Blödsinn abzutun oder sich einfach mal in die Materie zu versetzen.
Ich will keine Schwarzmalerei und keine esoterische Propaganda, ich würde aber eine angeregte Diskussion befürworten.
Und glaubt mir, es gehört für mich, da einige neue Besucher diese Seite regelmäßig besuchen, eine ungeheure Portion Mut dazu, diesen Text jetzt zu veröffentlichen.
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Tags: Esoterik, Glauben