Das Web drängt Pornos mit Handlung ins Abseits
Hartmut 9. Juli 2009 um 10:07 Uhr
Steven Hirsch, Co-Chef des großen US-Pornoproduzenten Vivid Entertainment, hat sich darüber beklagt, dass das Web das Genre aufwändigerer Adult-Filme immer weiter zurückdrängt.
„Im Internet liegt die durchschnittliche Aufmerksamkeits-Spanne der Nutzer bei drei bis fünf Minuten. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagte Hirsch der ‚New York Times‚. Noch vor drei Jahren waren 90 Prozent der Vivid-Produktionen herkömmliche 90-Minuten-Filme mit durch Handlung verbundenen Sex-Szenen.
Inzwischen machen solche Streifen nur noch die Hälfte der Veröffentlichungen aus. Der Rest sind kürzere Clips, die gut über das Netz vermarktet werden können. Auf DVD werden mehrere von ihnen ohne größeren Zusammenhang untereinander angeboten.
Nicht nur für die Produzenten, sondern auch für die Darsteller ändert sich dadurch einiges. Früher mussten sie sich wie richtige Schauspieler auf den Dreh vorbereiten. „Ich konnte es immer kaum erwarten, das nächste Script zu erhalten“, so Savanna Samson gegenüber der Zeitung.
Dafür gibt es nun keine Notwendigkeit mehr. Die Videos, die nun gedreht werden, bestehen im Grunde nur noch aus „Action“-Szenen. Das erhöht natürlich auch die Konkurrenz, da immer mehr neue Darsteller in den Markt strömen. Die Folge sind sinkende Honorare.
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Das hast du aber schön gesagt, aus Action Szenen
Aber was wahres ist bestimmt an der Thematik dran.
Ach, so nennt man das heute also.
Sie: „Puh Schatz, bist du etwa schon fertig? Das ging jetzt aber ein wenig schnell, oder?“
Er: „Ach was, meine allgemeine Aufmerksamkeitsspanne hat sich im Verlauf der Zeit nur reduziert.“