Der Trend zum Zweitblog

10. April 2009 um 19:04 Uhr

Der Patrick tut es, der Mario, der Andreas, Martin, der Alper ja sogar ich tue es. Jeder möglicherweise aus völlig unterschiedlichen Beweggründen, die mal klar definiert werden und mal nicht.

Wenn man – wie ich – regelmäßig und relativ viel bloggt, stößt man sehr schnell auf eine strukturelle Schwäche der verwendeten Software. Die gleichen Eigenschaften, die eine Blogsoftware so attraktiv für das einfache Schreiben und Veröffentlichen in Internet machen, können sehr wohl auch als Nachteile betrachtet werden. Zum Glück gibt es für diese Schwächen, die übrigens nur selten wirklich in Erscheinung treten, eine ganz einfache Abhilfe.

Eine sehr hässliche Schwäche des Blogsystemes WordPress bleibt allerdings trotz dieser möglichen Abhilfe ausgesprochen störend, und zwar sowohl für den Autor als auch für die Leser. Dazu werde ich am Ende dieses Textes ein paar Worte schreiben.

Ein Blog ist nun einmal eine beinahe strukturlose Veröffentlichung. Es handelt sich um eine lineare Liste von Beiträgen, die in der zeitlichen Reihenfolge ihrer Veröffentlichung präsentiert werden. Alle Elemente, die zur zusätzlichen Navigation in einem Blog angeboten werden, treten erst einmal hinter dieser Form der Präsentation zurück und sind für den Leser nur mit Mühe als Möglichkeiten der Navigation zu erkennen und zu nutzen – man könnte angesichts dieser Tatsache auch sagen, sie seien recht nutzlos. Dies gilt sowohl für die Möglichkeit, die Beiträge zu Kategorien zuzuordnen als auch für die gegebene Möglichkeit der Verschlagwortung, die Beiträge durch Etiketten (neudeutsch: tags) auszuzeichnen. Von den Lesern werden diese Hilfen zur Navigation und zur Strukturierung des Inhaltes beinahe niemals verwendet. Das mag auch der Grund dafür sein, dass viele Blogautoren ebenfalls nicht geneigt sind, von diesen Mitteln vernünftigen Gebrauch zu machen. In der Praxis bleibt ein Web-Log eben eine chronologische Liste, deshalb auch der Name »Web-Log»…

Es ist ja genau diese geradlinige Einfachheit der Struktur, die Organisation in einer linearen Liste, die das Bloggen so einfach macht. Es ist für jeden Menschen möglich, »einfach loszuschreiben«, ohne sich vorher viele eher technische Gedanken zur strukturierten Präsentation seiner Inhalte machen zu müssen, wie dies etwa bei jedem größeren CMS erforderlich ist. Das kommt keineswegs nur ungeübten Menschen mit geringem technischen Sachverstand und ästhetischen Empfinden entgegen, ist aber in der Wirkung durchaus ein Beitrag zur Demokratisierung (und damit auch zur Banalisierung) des Internet. Auch für einen geübteren Internet-Autor ist die chronologische Ordnung eine Erleichterung, da er sich frei von strukturellen Erwägungen auf das konzentrieren kann, was ihm wichtig ist: Auf das Schreiben seiner Texte. Genau diese eine Eigenschaft eines Blogs dürfte der Grund dafür sein, dass das Bloggen so beliebt geworden ist, dass es sich auf den Weg zu einer Massenbewegung befindet.

Wo aber der Kalender und die Monatsliste die »natürliche Navigation« eines Blogs ist, da ist ein Blog für manche Veröffentlichungen nicht mehr angemessen. Dies gilt in besonderer Weise dann, wenn ein Autor viele, zum Teil sehr verschiedene Interessen und Schwerpunkte im Internet präsentieren will. In einem klassischen CMS lässt sich dieses Problem gut durch eine ausgefeilte Navigationsstruktur und wohlgewählte Mittel der Präsentation lösen. In einem Blog hat der Autor hingegen keine wirksame Möglichkeit, eine solche Vielheit der Themen angemessen zu repräsentieren. Versucht er es dennoch, so erscheint das Blog in seiner linearen Struktur als etwas Ungeordnetes, es sieht aus wie »Kraut und Rüben«. Zudem gehen jene Themen, die eher selten zu einer Veröffentlichung führen, in der alles sammelnden chronologischen Liste unter – das ist besonders ärgerlich, wenn gerade diese Themengebiete die meiste Arbeit bei der Recherche und Ausarbeitung machen. Die Kategorisierung oder Verschlagwortung der Beiträge tritt dem Besucher eines Blogs immer erst als zweitrangiges Strukturmerkmal nach der chronologischen Ordnung entgegen, und viele Leser bemerken solche zusätzliche Auszeichnungen der veröffentlichten Texte gar nicht.

Die Lösung für dieses Problem ist dabei recht einfach: Wer in seinem Schreiben deutlich unterscheidbare Themengebiete mit unterschiedlichen Frequenzen der Veröffentlichung hat, aber dennoch die unbestreitbaren Vorteile des Bloggens haben möchte, der mache einfach weitere Blogs auf.

Es ist nicht nur von Vorteil, dass bei dieser Vorgehensweise dem Leser der Umweg über zwar vorhandene, aber doch zweitrangige Möglichkeiten der Navigation erspart bleibt, wenn er zu bestimmten Inhalten gelangen will. Die verschiedenen Blogs können auch mit Leichtigkeit unterschiedlich gestaltet werden, um einen optischen Bezug zum behandelten Thema und damit eine leichtere Wiedererkennung zu ermöglichen. Es wird beim Unterhalten mehrerer Blogs auch wesentlich einfacher, die zweitrangigen Möglichkeiten der Navigation in angemessener und etwas durchschaubarerer Weise zu nutzen, um den interessierten Besucher an interessierende Veröffentlichungen zu führen. Selbst eine themenbezogene Verwendung von Plugins und Widgets, so weit sie sinnvoll erscheinen, ist auf diese Weise möglich geworden. Die interne Suche in einem Blog liefert jetzt auch keine Texte zu fernliegenden Themen mehr, sondern ist wieder eine sinnvolle Hilfe beim Auffinden von Informationen. (Mit einer wichtigen Einschränkung, auf die ich gleich noch kommen werde.) Der Eindruck von »Kraut und Rüben« ist vollständig vermieden, an seine Stelle tritt der Eindruck mehrerer, themenbezogener Websites mit einer einfachen und damit durchschaubaren Struktur, die in der Verwendung ihrer gestalterischen und benutzerführenden Mittel vernünftig entworfen sind.

Natürlich kann und sollte man seine Blog-Projekte auch untereinander verlinken, wenn dies sinnvoll erscheint. Wer WordPress verwendet, kann dafür eine eigene Linkkategorie erstellen, die er »Meine Websites« oder »Meine Blogs« nennen könnte – aber es gibt natürlich andere, oftmals auch bessere Möglichkeiten.

Es gibt natürlich auch Nachteile, die zu bedenken sind. Wie ich vor kurzem auf die Grafik beim Frank verwies, dass Blogs in der Vielzahl der vorhandenen weltweiten Internetseiten nur einen verschwindend kleinen Teil ausmachen, wird sich durch das Eröffnen eines weiteren Blog-Systems möglicherweise die anvisierte Besucherzahl auch nicht verändern. Es könnte sogar einfach zu einer Verschiebung führen. Wer sich also denkt, er mache neben seinem bisher recht erfolgreichem Blog einfach einen weiteren auf, um dort mehr oder weniger das Gleiche zu produzieren, das er bereits in seinem anderen Blog tat, der beraubt sich möglicherweise seiner eigenen Leserschaft. Dessen muss man sich bewusst sein. Es geht wirklich darum, gezielt eine vollkommen andere Klientel anzusprechen, z.B. um seinem Hobby (Fotografie, Eisenbahnen, Malerei, Tiefseetauchen) eine eigene Plattform zu geben. Letztlich gilt es abzuwägen, ob man seiner Stammleserschaft verschiedene Themen, auch die zur Zeit leider sehr beliebten besucherzahlengenerierenden Stars‑ und Sternchen-Einweg-Artikel, zumuten kann und will. Meist sind die Stammleser dabei toleranter als man glaubt.
Es gibt auch durchaus sinnvolle Erweiterungen, um diese von den Suchmaschinen kommenden One-Click-Besucher von der Stammleserschaft abzugrenzen, in dem man den Content von der Startseite und dem RSS-Feed ausblendet (Advanced Category Excluder). Im Prinzip ist ja jede Kategorie auch einzeln per Feed abonnierbar, hinter jedem Artikel, jeder Kategorie ein/feed gesetzt, kann dafür sorgen, dass auch innerhalb nur eines Blogsystems mehrere Besucherklientel nebeneinander existieren können.

Aber ich habe ja eingangs angemerkt, dass ich an dieser Stelle auch ein paar Worte über eine sehr störende Schwäche von WordPress verlieren will, und das tue ich mit einem gewissen Genuss.

WordPress ist eine wirklich empfehlenswerte Software für jeden, der bloggen möchte. Es ist relativ leicht zu installieren, erweist sich als hinreichend schnell, stellt keine überzogenen Anforderungen an die auf dem Webserver erforderliche Software, und es hat in seiner Administration einen durchschaubaren und leicht verständlichen Aufbau. WordPress ist auch sehr geeignet, wenn ein Blog von mehreren Autoren befüllt werden soll, insbesondere unterstützt es die Zuordnung einer Autorenrolle zu einem Benutzer, ohne dass »reine Autoren« mit einer Fülle administrativer Möglichkeiten »erschlagen« würden. Die Zusammenarbeit mit externen Programmen wie etwa BlogDesk, dem von mir eingesetzten Live Writer für Windows oder dem Firefox-Addon ScribeFire ist reibungslos und manchmal eine große Hilfe. Die Grundfunktionalität geht weit über das hinaus, was man mit gutem Recht von einer Blogsoftware erwarten würde; dennoch kommt es niemals zu einer informationellen Überforderung des Bloggers, der mit diesen Möglichkeiten ja einfach nur bloggen will.

Um so erschreckender sind die Mängel bei einer Funktion, die von den WordPress-Programmierern ausgesprochen stiefmütterlich behandelt wurde: Die Suchen-Funktion in WordPress ist schäbig und beinahe vollkommen unbrauchbar. Das ist für Leser schlecht, die einen Text auffinden wollen, an den sie sich noch schwach erinnern, es ist aber auch für den Autor schlecht, der mit Hilfe der Suchen-Funktion einen eigenen Text auffinden will, um einen sinnvollen Rückbezug auf die darin geäußerten Gedanken zu machen. Schließlich sucht man ja, damit ein Computer etwas für einen findet, damit man selbst von der Mühsal der Suche entlastet ist. (Man stelle sich nur einmal ein Internet ohne Suchmaschinen vor, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viel Zeit und Mühe durch eine funktionierende Suche gespart werden kann!)

Die völlige Unbrauchbarkeit der WordPress-Suche fängt damit an, dass nicht nach ganzen Wörtern gesucht wird, sondern nach beliebigen Teilzeichenketten. Wenn ich mich beispielsweise (es ist ein fiktives Beispiel) daran erinnere, dass ich in einem Text über Spielkarten von einem »Ass« geschrieben habe und mit der WordPress-Suche diesen Begriff finden will, denn findet diese unbrauchbare Funktion jedes einzelne Auftreten der deutschen Partikel »dass«. Es ist klar, dass diese Partikel in beinahe jedem Beitrag auftritt, das Suchergebnis ist also nicht die geringste Hilfe beim Auffinden des gesuchten Textes. Dieses Beispiel mag extrem sein, die Problematik ist aber keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern begegnet einem immer wieder in unerwarteten Situationen.

Um die Suchen-Funktion völlig nutzlos und in der jetzigen Form überflüssig zu machen, hat sie noch eine weitere sinnlose Eigenschaft. Die Sortierung der Suchergebnisse ist in chronologisch absteigender Reihenfolge, sie orientiert sich nicht an irgendeiner Gewichtung des Gefundenen nach sinnvollen Kriterien (etwa die folgenden, vernünftig zu gewichtenden Merkmale: Häufigkeit des gesuchten Begriffs, Stellung im Text, Auszeichnung durch Hervorhebungen, Vorkommen im Titel).

Die in WordPress implementierte Suche war zwar besonders einfach zu programmieren, sie taugt aber leider nicht zum Zweck der Suche. Sie ist in dieser Form sinnlos. Nachdem WordPress inzwischen so gereift ist, dass das Grundsystem performant und fehlerfrei ist, werden zurzeit von den WordPress-Programmierern alle nur denkbaren neuen Features eingebaut. Einige dieser Features mögen sich durchaus als in bestimmten Fällen sinnvoll erweisen, wenn man sie erst einmal benutzt; die meisten der jetzt angegangenen Features haben jedoch die Eigenschaft, dass sie wohl kaum von jemanden vermisst wurden. Aber die in der jetzigen Form unbrauchbare Suche wird nicht überarbeitet, obwohl gewiss viele Menschen, unter ihnen vor allem auch »Vielblogger«, eine brauchbare Suche schmerzlich vermissen, vielleicht sogar in Form einer Suche mit erweiterten Möglichkeiten (Einschränkung des zeitlichen Bereiches, logische Verknüpfungen der Suchbegriffe, Suche innerhalb einer bestimmten Kategorie oder nach Beiträgen eines bestimmten Autors).

Ich habe mich schon mehr als einmal dabei erwischt, dass ich meine eigenen Texte mit Google gesucht habe, weil die Suche in WordPress einfach nur nutzlos ist. Dabei gehen natürlich alle weiteren Auszeichnungen von Beiträgen in WordPress verloren – zum Glück in meinen Fällen nie ein besonderes Problem, aber bei anderen, kollektiv geführten Blogs mag sogar das ein Problem werden.

Julia wies mich heute zwar noch auf ein Plugin namens Search Unleashed hin, welches wohl einige Mängel der WordPress internen Suche verbessert, trotztdem bleibt das Auffinden älterer Artikel bei einem größeren Blog ein gewisses Geduldsspiel.

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Dies ist Teil 19 von 25 aus der Serie Über das Bloggen

10 Kommentare zu “Der Trend zum Zweitblog”

  1.  Luigi am 10. April 2009 um 20:41 Uhr

    Deine Erläuterungen warum ein Zweitblog sinnvoll sein kann sind nachvollziehbar. Bis jetzt habe ich mich immer gefragt warum jemand mehr als einen Blog benötigt um die Welt zu informieren ;)

    Für mich kommt das aber nicht in Frage. Bloggen bedeutet für mich in erster Linie Hobby und soll nicht in Arbeit oder einen gewissen Zwang ausarten, was schon bei meinem einen Blog manchmal passiert.

  2.  Simon am 10. April 2009 um 21:03 Uhr

    Ich verwende für meinen Blog WordPress und finde es im Moment noch völlig ausreichend, bin aber auch erst seit kurzem unter den Bloggern

    Vielleicht sieht es ja bald schon anders aus, wer weiß?

    Denn nach deinem Artikel hat ja WordPress doch ein paar Schwächen

  3.  Diane am 10. April 2009 um 22:35 Uhr

    Ich tue es niiiiiicht *auf_dem_Boden_roll* – ich mache jetzt Twitter und neben meinem Blog und dem unseligen MyBlog, der aber die gleichen Inhalte wie der .biz Blog hat, habe ich keine Zeit und Lust, aber vor allem keine Zeit :D

    Aber sonst … muss ich den Artikel noch mal in Ruhe lesen, jetzt erstmal was trinken, wie schon getwittert :mrgreen:

  4.  Gucky am 11. April 2009 um 09:22 Uhr

    Themenblogs sind langweilig… wenn man sich nicht gerade für dieses spezielle Thema interessiert.
    Aber im Hinblick auf das, was du oben schreibst, sicher sinnvoll. Nur man muß auch die Zeit und die Lust haben, mehrere Blogs zu bestücken, wobei das nicht bei allen täglich oder regelmäßig sein muß. Allerdings habe ich das schon bei mehreren Blog beobachtet, daß ein Thema irgendwann erschöpfend behandelt wurde und dann kommt da nix mehr… alles gesagt… :shock:
    Dass man eigene Blogs auf Teufelkommraus untereinander verlinkt, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit… :mrgreen:

  5.  Jahongir am 23. August 2015 um 07:25 Uhr

    Whoever wrote this, you know how to make a good arlecti.

  6. Now that’s subtle! Great to hear from you.

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  9.  auto insurance am 16. Mai 2016 um 03:05 Uhr

    This is simply the reason why people should be flexible to change. Some things are inevitable and adapting to the situation is the only choice. Resisting will just make things worst, so a business should have a plan B,C,D..Z.

  10.  car insurance am 20. Mai 2016 um 16:15 Uhr

    philippe dit :Votre résultat est 2 issu du 11 , il est rare de vibrer pleinement à la vibration du maitre nombre 11 que ce soit pour une personne ou pour le nombre actif d’une société (votre cas). Le résultat est un mélange subtil du 11 et du 2.

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