medioman – Rückblick
Hartmut 2. Januar 2009 um 23:01 Uhr
- medioman – Rückblick
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- Über das Bloggen Ⅰ
- Über das Bloggen Ⅱ
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- Über das Bloggen Ⅲ
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- Was darf ich?
- Blogst du noch oder lebst Du schon?
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- Kurz nachgefragt
- Der öffentliche Blogger
- Der öffentliche Blogger Ⅱ
- Hohlräume
- Wie man sich verhält
- Ziele des Bloggens
- Nachteile des Bloggens
- Der Trend zum Zweitblog
- Vorteile des Bloggens in drei Akten Ⅰ
- Vorteile des Bloggens in 3 Akten Ⅱ
- Vorteile des Bloggens in 3 Akten Ⅲ
- Blogdesign
- Grund und Aufwand Ⅰ
- Mit Bloggen Geld verdienen
Irgendwie düngt es mich, auch meinem Blog einen vernünftigen Jahresrückblick und ein Fazit für 2008 zu spendieren. So, wie ich es letztes Jahr schon tat.
Immerhin ist er das Fundament, der Träger meiner Botschaften und Weisheiten in die große, weite Welt.
Und auch für den Blog war das vergangene Jahr äußerst ereignisreich.
Die zwei größten waren sicherlich der Umzug auf einen neuen Server und sein neues Kleidchen. Was habe ich gerungen und gegrübelt, war nie zufrieden und jetzt doch recht glücklich.
Dann gab es zwei Artikel, die kurzfristig die Besucherzahlen – für diesen Blog hier – explodieren liessen. Ich war happy und total aufgeregt. 30 User gleichzeitig und alles wuselte auf meinem bescheidenen Blog herum.
Google belohnte mich mit einem seinem Ranking indem er mich mit Stufe 3 adelte.
Der Ruhm verflog schnell und im neuen Jahr wurde der Blog wieder auf Pagerank 2 degradiert.
Das liegt sicherlich daran, dass der Blog nicht solche Zuschauerwerte hat, wie z.B. der sehr geschätzte Blog des Wirbelwebbers, dem ich für seine Stufe 4 herzlich gratuliere. Ich finde, er hat genau das gesunde Maß an netten und lesenswerten Artikeln in schneller Folge und guten Kommentaren.
Der Luigi hat sich ja dahingehend geäußert, dass er mit ein wenig Neid auf die Mengen von Kommentaren beim Ecki schaut. Ich tue das natürlich auch, aber ich wäre auch nicht glücklich, wenn ich mich jeden Tag mit der Beantwortung unzähliger Kommentare beschäftigen müsste.
Es streichelt zwar die Blogger-Seele, aber gleichzeitig machte es mich befangen.
Ich betrachte meinen Blog noch immer als ein sehr persönliches Tagebuch, manche nannten ihn schon Sülz‑ und Laberblog. Er sei zu depressiv und der emotionale Seelenstriptease wäre vollkommen überflüssig.
Aber so ist das nun mal, es sind Entscheidungen, die getroffen werden, für wen, warum und was man bloggt. Und das im Grunde bei jedem neuen Artikel. So schließe ich mich auch hierzu der Meinung aus dem DimidoBlog an.
Ich bin Stolz auf meine Artikel, ich habe an meinen Serien (z.B. Vertraue niemandem) gearbeitet, ich war mutig und schrieb über Politik, Krieg, Kirche, Spiritualität, Psychologie, Philosophie, über Ängste, Engel, Wordpress und Poesie, war Kritiker, schrieb Film‑ und Fernsehrezensionen, berichtete über Musik und letztlich über mich, über meine persönlichen Befindlichkeiten, meine Ups and Downs, wenn es um meine Beziehung zu meinen Freunden, meiner Familie und meiner Freundin ging.
Ich bin über meine Ergüsse sehr Stolz und hin und wieder kommt auch ein Kommentar zu einem älteren Artikel von einem Menschen, der dankt. Ich hoffe, dass mich der neue alte Pagerank von Google in den Suchmaschinen nicht zu weit nach hinten wirft und ich diese wenigen Kommentierer nicht auch noch verliere.
Ich werde auch im Jahr 2009 bloggen. Vielleicht nicht mehr jeden Tag. Weil ich neue Prioritäten setze. Aber wenn ich blogge, dann weiterhin aus Überzeugung und Leidenschaft. Nicht, um anderen zu gefallen sondern zunächst einmal für mich. Wenn mir jemand folgt oder mich ein kleines Stück des Weges begleitet, dann freut es mich.
In diesem Sinne wünsche ich auch diesem Blog nochmals ein frohes neues Jahr!
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