Warum immer nur gut sein
marcella 7. März 2008 um 23:03 Uhr
Unter uns gesagt, wer hat nicht schon irgend jemanden einmal zum Teufel gejagt. Aber trotzdem heißt es immer, du sollst gut sein und nichts schlechtes einem anderen wünschen.
Warum eigentlich? Wer sagt uns denn, dass wir nicht fluchen sollen oder jemanden etwas schlechtes an den Hals wünschen dürfen? Unser schlechtes Gewissen, unsere Erziehung oder weil wir Angst haben, vor was denn?
Es heißt, was ich auch in vielen Büchern gelesen habe: „Tust du anderen ein Leid zu, fällt es auf dich selbst zurück“. Aber nicht immer wissen wir, dass wir gerade einem anderen ein Leid zugefügt haben. Wir wundern uns nur dann, warum bei uns gerade alles schief läuft.
Wie immer kann ich von mir erzählen.
Ich stecke im Moment in einer Phase, wo all mein ganzes Wissen was ich bisher gelesen habe, zum zweifeln kommt.
Ich Marcella, die immer an das Gute geglaubt hat und dafür kämpfte, glaubt nicht mehr und so nimmt mein Schicksal seinen lauf. Plötzlich werde ich mit Dingen konfrontiert, die sonst für mich eine Banalität waren und wundere mich auf einmal, warum alles bei mir schief läuft.
Schicksal, Zufall, kein Glaube mehr oder ist eine höhere Macht im Spiel? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich eine Auszeit brauche, um über alles nach zu denken. Über mich, Hartmut, meine Kinder, einfach über alles.
Ich denke, man muss nicht immer gut sein und zu allem ja und amen sagen. Wie heißt es so schön: „Ein Gewitter reinigt die Luft und die Versöhnung ist die schönste“. Jeder hat das Recht auf seine ganz persönliche Meinung einem anderen gegenüber. Hauptsache ist, man wird nicht beleidigend und bleibt fair.
Also, warum immer nur gut sein?
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Im Prinzip hast Du so Recht!
Eine Auszeit zu fordern, ist Dein Recht…UND…
…wenn Du Dich über‑ oder unterfordert fühlst, dann sag Bescheid!
Ich mein das jetzt nicht persönlich! Jeder soll dazu aufgefordert sein, Deinen Text mehr als einmal zu lesen! Er ist toll! Genial! Er trifft den Nagel auf den Kopf!
Mein lieber Schatz, verzweifle nicht, wenn ich Deine Texte später lese und noch später kapiere!
Dieser Artikel ist der Hammer!
Ich las vor kurzem folgendes:
Hast Du nur einen Hammer zur Verfügung, dann ist jedes Problem wie ein Nagel (für Dich).
Egal! Mir geht es um das Verstehen dieses Artikels, um Deine Zweifel, die Du Dir in den letzten Wochen selbst auferlegt hast.
Ich hoffe nicht, ob und aufgrund genau dieses bisher unkommentierten Artikels!
Von mir nicht kommentierten Artikels!
Wie blöd, wie verpeilt war ich!
Ich habe Deine Hilfeschreie so gering geschätzt, so wenig gehört, wie verpeilt war ich?
Ich mag Deinen Artikel nicht kommentieren, ich möchte, dass Du ihn nach einer gewissen Zeit reflektierst, Dich entscheidest, mir ihn neu erklärst, Deine Erkenntnisse nochmal interpretierst und mir noch ein letztes Mal erklärst, dass DU nicht mehr glaubst! Ich glaube DAS nicht!
Dein Zweifel ist Dein Weg. Dieser ist kein leichter (Xavier Naidoo), aber ich prophezeie Dir, glaube an Deine Kraft, Deine Erkenntnis, Dein Segen, nimm die Liebe, die Dir geschenkt wird und setze sie in neue Kraft um und nutze sie erneut. Ein Multiplikationseffekt, eine Macht, die Du in Dir hast, die Du anderen mitgeben kannst und die Dich letztlich unsterblich macht!
Du suchst nach genau dieser Kraft und Macht? Du hast sie bereits gefunden und in Dir! Nutze sie endlich! Zweifle nicht. Arbeite endlich. Fern ab des Alkohols, der Oberzweifler, Vertraue in Deine Stärke! Ich liebe Dich!
Schreibe genau das noch in vielen Artikeln und hab keine Angst, Dich zu wiederholen! Ich hab sie auch nicht mehr!