Was ist mein letztes Ziel im Leben?

marcella 15. Januar 2010 um 23:01 Uhr

Jeder nimmt sich im neuem Jahr etwas vor, aber kann man es auch einhalten?
Nein!
Plötzlich kommen die tollsten Ausreden und alles fängt von vorne an.
Und  jetzt komme ich wieder, Marcella.
Ich möchte euch etwas sagen und ich hoffe, das ich einige von euch im Herzen treffen kann, Menschlichkeit ist heute ein sehr grosser Schatz. Hört mir zu oder lasst es. Ich möchte euch etwas aus einem Buch vorlesen, welches ich fast drei Monate gelesen habe und was mich sehr beeindruckt hatte. Es ist von Anselm Grün und das Buch heisst: „Buch der Antworten“.

Ziel meines Lebens ist, dass mein Ego aufhört zu denken und ich anfange zu leben, aber ich spüre auch, dass ich ganz ich selbst werde.
Finde deine Spur und grabe sie!
Das grosse Geheimnis nennt sich: LIEBE !!!!
Gib immer Liebe und du wirst es zurück bekommen.
Mein letztes Ziel ist: Ich grabe meine Lebensspur und die heisst: Liebe!!!!

Bye bye 2009

Hartmut 31. Dezember 2009 um 23:12 Uhr

Was lief falsch, alles?
Willst Du Dich bessern?

Hast Du Vorsätze?

Good-bye und neben Lady Gaga’s Pokerface kommt hier mein musikalischer Abgesang!

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Ich bin Dein

Hartmut 30. Dezember 2009 um 21:12 Uhr

Ich habe jetzt die halbe Nacht wach gelegen. Ich konnte einfach nicht einschlafen. Immer und immer wieder kreisten meine Gedanken in Deine Richtung.
Ich denke über die letzten beiden Tage nach. Wie Du mir die Energien gegeben hast als es mir nicht gut ging und wie ich sie Dir gestern Abend zukommen lassen wollte. Ich weiß, dass sie nur zur Hälfte eintrafen. Zu groß waren die Einflüsse von außen und Dein eigenes Seelenleben war geschwächt. Du bist gestern wieder traurig ins Bett gegangen, das habe ich gefühlt und ich habe hier mit Dir zusammen gelitten. Ich sende Dir seitdem so viel Kraft und positive Energien wie ich nur kann. Nimm sie an, sie werden Dir helfen.

Ich spüre Deine Angst, dass Du mich verlieren könntest. Ich versichere Dir, dass diese völlig unbegründet ist. Ich bin Dein für immer. Ich liebe Dich wie mein Leben. In mir brennt die Leidenschaft und Sehnsucht für Dich und das wird sich niemals mehr ändern. Ich kämpfe für unsere Liebe und habe eine Engelsgeduld. Ich setze Dich nicht unter Druck und werde warten und jede Deiner Entscheidungen voll unterstützen. Ich stehe hinter Dir wie ein Fels in der Brandung. Und das für immer. Fest, unumstößlich und rein ist meine Liebe zu Dir. Wer Dich angreift und Dir dauerhaft schadet, der bekommt es mit meiner blanken Wut zu tun. Mein Beschützerinstinkt kennt keine Mauern und keine Entfernungen.

Meine liebe Frau in spe, ich musste Dir diese Zeilen schreiben, weil es in mir rumort. Nicht, weil etwas in mir nicht stimmt. Bei mir ist alles wie es sich gehört. Mein Herz schlägt nur noch für Dich und ich sehe unsere Seelen in Frieden, Harmonie und Einklang. Ich sehe auch Dich zufrieden und glücklich in der Zukunft. Vereint mit mir und in meinen Armen liegend. Ich möchte Dir dieses Vertrauen schenken, jetzt, hier und heute, dass du es weißt, wie sehr ich Dich liebe und ich möchte Dich von Deiner Angst und Deinen Zweifeln befreien.

Dieser Text ist ein Manifest. Ein Versprechen. Er ist zugleich meine Botschaft der ewigen Liebe an Dich als auch das Bekenntnis der Reinheit, Wahrheit und Klarheit meiner echten spirituellen Verbundenheit zu Dir. Noch nie war mir ein Mensch körperlich und geistig so nah wie Du und nie wieder werde ich je einen anderen Menschen so nah an mich heran lassen.

Ich schenke Dir diese Zeilen. Sie sollen Dir Kraft geben und eine Stütze sein. In guten Tagen sollen Sie Dich einfach zum Lächeln bringen, an schlechten Tagen sollen Sie Dir Deine Zweifel und Ängste nehmen.

Ich schenke Dir ein weiteres Lied. Eines, das mir immer geholfen hat, wenn ich traurig war und mich zum Lächeln bringt und glücklich macht. Ich kann jeden Buchstaben von diesem Lied auswendig und es gilt als eines meiner Lieblingslieder. Vielleicht kannst Du Dich mir vorstellen, wie ich heimlich mitsinge und vor Dir knie um es Dir zu widmen.

Xavier Naidoo – Und Wenn Ein Lied

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Der erste Schnee – mein heiliger Sonntag

Hartmut 22. Dezember 2009 um 11:12 Uhr

von Lars

Mein wunderschöner Sonntag fing morgens um 10 Uhr an. Ich drehte mich noch mal von einer Seite auf die andere. Ich freute mich riesig auf einen Tag im Bett, vor dem Computer und vor dem Fernseher. Einfach mal den ganzen Tag in meinen Schlafsachen in meiner Wohnung bleiben, und die Außenwelt mal Außenwelt sein lassen.

Auf einmal stellte ich fest, dass meine noch recht neue Freundin neben mir lag, und Sie sich sehr darauf freute, mit mir auf den Weihnachtsmarkt nach Düsseldorf zu fahren. Da ich es mir nicht gleich mit Ihr verscherzen wollte, war ich selbstverständlich hell auf begeistert und freute mich ebenso sehr wie Sie darauf.

Trotz meiner mittlerweile ziemlich starken Rückenschmerzen von letzter Nacht, quälte ich mich gegen 11 Uhr aus dem Bett, und stellte voller Begeisterung fest, dass die Erde in dieser einen Nacht die Gestalt des Nordpols annahm, und sich in einem wundervollen Weiß gefärbt hatte. Ich wollte gerade raus rennen und einen Schneemann bauen, Schneeengel in den Schnee stempeln, meinen Namen in den Schnee pinkeln, aber meine Rückenschmerzen machten mit einen Strich durch die Rechnung.

Ich war fester Überzeugung mein Bett-Tag sei gerettet! Pustekuchen! Meine Freundin rief gleich Ihre beste Freundin an, und erzählte ich wie toll es doch sei, im Schnee auf dem Weihnachtsmarkt herumzustiefeln und Glühwein zu schlabbern. Ihre beste Freundin stimmte Ihr zu, und beschloss sich mit uns um 16 Uhr am Bahnhof zu treffen.

Auf diesen Schreck bestellte ich mir gleich meine Frühstückspizza und musste die aktuelle Situation erst einmal verarbeiten. Mit vollem Magen lässt es sich sicher besser aushalten schoss mir sofort durch den Kopf. Es wird bestimmt ein Aspekt geben, Sie von Ihrem Vorhaben abzuhalten. Natürlich gab es den nicht!

Wie abgesprochen machten wir uns also bei –10 Grad Celsius auf den Weg zum Bahnhof, wofür ich wegen meiner Faulheit natürlich mein mit Sommerreifen ausgestattetes Auto nahm. Von der Idee das Auto für eine Strecke von 10 km zu nehmen, war meine Freundin natürlich nicht begeistert, aber soviel Stolz musste sein, dass ich mich von diesem Plan, mein Plan, nicht aufhalten lasse würde.

Mit 20 km/h schlichen wir zum Bahnhof, weil der Winterdienst natürlich noch nicht die Nebenstraßen abfuhr, um dort für ein reibungsloses Durchkommen zu sorgen. Sicher am Bahnhof angekommen kam auch gleich die Bahn nach Düsseldorf. Der tolle Tag konnte also losgehen. Langsam kam selbst in mir ein wenig Freude auf, was den Tag natürlich umso besser aushalten lassen würde.

In der Bahn trafen wir dann die beste Freundin meiner Freundin und Ihren Freund, der uns auf Anhieb erzählte, dass aufgrund der Wetterlage sämtliche Bahnen mit Verspätung eintreffen würden, oder gar ausfallen! Taxen würden ebenfalls nicht fahren. Fantastisch dachte ich! Da konnte ich ja von Glück behaupten, dass unsere Bahn nach Plan fuhr. Was die ganze Situation für spätere Auswirkungen haben wird, das war mir in diesem Moment völlig unklar und auch egal.

20 Minuten später trafen wir auf dem Weihnachtsmarkt ein. Ein stink normaler Weihnachtsmarkt: Fressbuden, Glühweinstände, Bastel‑ und Kerzenstände. Ein herrlicher Tag: fröhliche Gesichter, spielende Kinder im Schnee, weihnachtlicher Duft in der Luft und leere Glühweinstände.

Um meine mittlerweile eingefrorenen und nassen Füße zu verdrängen, zog ich mir erstmal einen heißen Glühwein mit Schuss rein. Innerlich aufgewärmt ging es weiter und wir gingen eine Runde über den Markt. Blöd nur, dass ich allmälig völlig eingeschneit war, und der Schnee anfing auf meinem mit Glühwein erwärmten Körper zu schmelzen. Meine Laune sank sprungartig in den Keller, als ein Fahrradfahrer vor mir durch eine Pfütze fuhr, und mein Unterkörper damit komplett einnässte. Es dauerte nicht lange und ich fing an, mir meinen Arsch ab zu frieren und ich wünschte mir tatsächlich schon sowas wie Thermounterwäsche her.

Als ich meine ich meine ersehnte Dampfnudel aufgegessen hatte, wollte ich schleunigst nach Hause, auch wenn das nach 1 Stunde Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt nicht unbedingt angebracht wäre. Da mir mittlerweile aber so kalt war, dass ich ernsthaft befürchtete, mir würden sämtliche Zehen abfrieren und absterben, war mir ab hier alles egal! Ich nahm meine Freundin und machte mich auf den Rückweg zum Bahnhof, um Heimreise anzutreten. Nach etwa 30 Minuten Verspätung, und dadurch weiteren 30 Minuten in der Kälte stehen und frieren, kam endlich der Zug. Noch nie in meinem Leben hab ich mich so sehr gefreut, in einen völlig überfüllten Zug zu steigen, um damit nach Hause zu fahren.

Ich wärmte mich in dem Zug etwas auf, und meine Laune stieg langsam wieder nach oben. 2 Haltestellen vor dem Ziel war meine Laune sogar fast auf demselben Stand, wie heute Morgen nach dem Aufstehen. Plötzlich ein Piepen, eine Durchsage vom Bahnfahrer: Ich konnte und wollte es nicht glauben, was er in diesem Moment durchsagte: Aufgrund der Unwetter seien die Schienen ab hier gesperrt! Kein Weiterkommen möglich. Es gäbe nur noch eine Möglichkeit an unser Ziel zu kommen: Aussteigen, auf die nächste Bahn warten und zurück zum Hauptbahnhof, dort in eine andere Bahn steigen, die uns dann endlich an unser Ziel bringen würde…

In diesem Moment wurde mir eines klar: Ich habe 2 Möglichkeiten: Entweder ich sterbe hier und jetzt in dem Zug, oder ich renne nach vorne zu dem Bahnfahrer, und bedrohe ihn und zwinge ihn die letzten 2 Haltestellen noch weiterzufahren. Die erste Möglichkeit schloss ich zunächst aus, und entschied mich für die zweite. Leider wurde mir die zweite Möglichkeit nicht gegeben, da ich gerade ausgestiegen war, und mich auf den Weg nach vorne zum Führerhaus machte, und dieser nach einem Sturz in den Schnee nicht mehr zu erreichen war.

Um mir die bevorstehende Wartezeit etwas zu verkürzen, beschloss ich, die ebenfalls wartenden Passanten mit Schneebällen zu bewerfen. Da die Dreistigkeit wie man weiß meist siegt, beschwerte sich keine Menschenseele über mein Verhalten, sondern wichen meinen Bällen einfach nur aus. Nach einigen Würfen bereitete meine Freundin meinem Spaß ein Ende.

Nach weiteren 60 Minuten Warten und Frieren kam endlich der Zug zurück nach Nirgendwo. Mein Körper war bereits so sehr unterkühlt, dass sich meine Haut langsam bläulich färbte. Meine Angst sämtliche Körperteile zu verlieren wurde immer größer, und langsam begriff ich, dass diese Angst gar nicht mal so unberechtigt war. Ich fing nach mehreren Jahren Pause tatsächlich an zu Beten, und bat Gott darum, mich schleunigst an einen warmen Ort zu bringen. Natürlich kann sich jeder vorstellen, dass meine Gebete nicht erhört wurden sind. Warum auch? Wenn man das letzte Mal gebetet hat, als man von Mama gezwungen wurde, warum sollte dieses eine Gebet erhört werden?

Zurück am Hauptbahnhof: Chaos! Wo man hinschaute verwirrte Menschen, ja sogar weinende Menschen! Für diesen einen Moment dachte ich tatsächlich, ich spiele die Hauptrolle in einem schlechten Steven King Film. Dies war leider nicht der Fall, da man in einem Film immer noch auf ein Happy End hoffen kann, was in meinem Fall definitiv nicht der Fall war. Nachdem ich mir einen völlig überteuerten Kaffee mit zitternden Händen einwarf, färbten sich zumindest meine Lippen wieder ein wenig in den normalen Naturgewollten Zustand. Ein wenig Hoffnung bestand. Zunächst!

Als ich mich traute mal an die Tafel zu schauen, auf der die Abfahrtszeiten der Züge eingefangen werden konnten, wollte ich das zweite Mal an diesem Tag auf Anhieb sterben! Ich meine Gut, für manche wären die 2 Stunden Wartezeit ein leichtes, da ja vor der Tür noch der Weihnachtsmarkt im Gange war, aber für mich war das die Einladung in die Hölle, die ich gezwungener Maßen dankend annahm, wobei die Hölle aufgrund der dort herrschenden Temperaturen wahrscheinlich in diesem Moment mein Paradies gewesen wäre!

Natürlich konnte ich mich glücklich schätzen, in einem überdachten, nach Fäkalien stinkenden Bahnhof zu stehen, aber ich hätte mir weiß Gott etwas Besseres vorstellen können. Was das gewesen wäre, da brauche ich nicht näher drauf einzugehen, weil sich sicher jeder vorstellen kann, dass das fast alles wäre, außer Nachts klitsch Nass und halb erfroren am Bahnhof zu stehen, um auf den Zug zu warten, der in nächster Zeit nicht eintreffen würde. Diese Vorstellung, zu wissen, es wird noch mindestens 2 Stunden dauern, bevor man seinem Zuhause ein Stück näher kommt, ließ meine Zehnägel nach oben Rollen.

Meine diesmalige Wartezeit verbrauchte ich damit, mir weitere 3 Kaffees rein zu kippen, und völlig verwirrt den Bahnhof auf und ab zu laufen. Mit meiner Freundin tauschte ich mittlerweile kein Wort mehr aus. Als ich endlich die Durchsage hörte dass der Zug nach 30 Minuten Verspätung endlich eintreffen würde, brach ich in Tränen aus und umarmte eine Wildfremde Frau, die mir daraufhin eine wohltuende Backpfeife verpasste. Ich merkte wie das Blut in mein Gesicht gepumpt wurde, es ließ mein Gesicht für eine kurze Zeit erwärmen.

Nun saßen wir um ca. 01:30 Uhr in dem Zug, der uns sicher an den Bahnhof brauchte, wo mein Auto geparkt war. Ich war überglücklich und auf einmal war mir für eine kurze Zeit alles egal, mir war egal dass ich die größte Zeit des Tages mit Warten verbrauchte, mir war egal dass ich den halben Tag mit nassen Sachen herumlief, und diese bereits so hart waren, weil sie komplett gefroren waren. All das war mir völlig egal geworden! Bis ich in meinem Auto saß, und mir schnell klar wurde, dass die Nacht nicht schon ein Ende gefunden hat…

Auf dem Weg von dem Bahnhof zu meinem Auto ist mir überhaupt nicht aufgefallen, dass die Straßen mittlerweile so eingeschneit waren, dass dort ein Durchkommen höchst wahrscheinlich unmöglich sei.

Ich stellte die Sitzheizung meines Autos auf höchste Stufe ein, um meine Hose aufzutauen, in der Hoffnung, mein Bestes Stück würde bald wieder aus seinem Versteck, dem Bauchinnenraum, herauskommen. Mir wurde schnell klar, dass das kontinuierliche Gas geben kaum Wirkung zeigte. Mein Tachostand zeigte schon eine Geschwindigkeit von 45 km/h an, aber meine Umwelt rauschte diesmal nicht an mir vorbei, wie ich es sonst beim Autofahren gewohnt war. Ich musste einsehen, dass ich mit dem Auto fest steckte. Und es erschien mir so lächerlich, dass ich kurz drüber schmunzelte. Das Schmunzeln wurde jedoch schnell von einem Hass‑ und Aussichtslosen Gefühl abgelöst, und verschwand völlig.

Nach 10 Minuten hemmungslosen Gas geben, sah ich ein, dass das keinen Sinn mehr machen wird. Ich stieg aus dem Auto aus, und versuchte das Auto mit Hand etwas aus der Parklücke herauszuziehen, was sich natürlich als völlig sinnlos herausstellte. Ich kam auf die Idee, den ca. 20 cm. hohen Schnee der sich um das Auto gelegt hatte, wegzuschippen. Nach kurzem schippen mit der Hand hatte ich diese bald schon nicht mehr gespürt, und das Ergebnis war eher Lachhaft als Bewundernswert.

Da kam mir plötzlich die glorreiche Idee, an der 7 km entfernten 24h Tankstelle eine Schneeschaufel zu kaufen. Gesagt, getan: Meine Freundin blieb natürlich bei laufendem Motor auf der Sitzheizung sitzen, um auf mich zu warten. Bereits nach 1 Stunde, kam ich völlig verschwitzt und aufgewärmt von meinem kleinen Marathon Lauf mit der Schaufel zurück, um gleich anzufangen das Auto frei zu schaufeln. Mein schöner warmer Schweiß fing plötzlich an, sich sprungartig abzukühlen. Meine aufgetaute Hose war auch schon wieder gefroren, samt allem was sich darunter befand.

Meine Schaufelaktion fand etwa 30 Minuten später ein Ende. Ich hatte es verdammt noch mal geschafft. Ich stieg ins Auto ein, fuhr los und freute mir ein zweites Loch in meinen eingefrorenen Arsch! Mit Schneckentempo ging es zu meiner Freundin, die darauf bestand, dass Auto bei Ihr abzustellen, und die Nacht gemeinsam ausklingen zu lassen. Ich schaute auf die Uhr die mittlerweile 07:00 Uhr anzeigte. Ich setzte Sie bei Ihr Zuhause ab, fuhr ohne ein Wort zu verlieren nach Hause, setzte mich 1 Stunde vor meinen ersehnten Computer um dann nackt auf der Tastatur einzupennen!

Was für ein scheiß Tag!

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Don’t worry, be happy

Hartmut 21. Dezember 2009 um 19:12 Uhr

Kennst du das Gefühl, mit deinem Wesen nicht glücklich zu sein?
Dass Du im Laufe deiner Karriere gemerkt hast, das Du damals eine verdammte Fehlentscheidung getroffen hast?
Dass andere Leute einen bedeutenden Vorteil Dir gegenüber haben?

Und dieses scheiß Gefühl zu wissen, dass es kein Zurück gibt, dass du ab sofort mit dem leben musst, was du hast und was du bist?

Danke Lars

Dach und Fach

Hartmut 30. November 2009 um 12:11 Uhr

Aus einem eben geführten Chat auf Facebook
 

Ich: gehst du nicht arbeiten?

Er: nein bin doch noch in der schule

Ich: sind schon wieder ferien?

Er: nein ich habe heute früher aus habe heute nur 3 stunden schule gehabt

Ich: hast du ein glück! so eine schöne schule ist das!

Er: ja ich habe montags immer so aus bis im 30 dezemeber

Ich: Nett! Dann hast Du ja im Prinzip gar keine Chance in Deinem Leben mal ein ganz schlauer zu werden, wenn Dir wichtige Lehrinhalte aus Lehrerknappheit nicht vermittelt werden können. Du solltest jetzt auf die Straße gehen und auf diese Missstände mit Transparenten und lautstarkem Gebrüll hinweisen!

Er: nein wir haben mit einer anderen klasse unterricht die ist voll scheiße und dann hat bis zu den weihnachtsferien die andere klasse unrerricht und dann haben wir dann hat die andere klasse frei!!!

Ich: Warum macht ihr das nicht einfach ein ganzes Jahr? Dann hast Du wenigstens richtig frei und kannst vollends verblöden…was ist das denn bitte für eine Begründung, weil die andere Klasse scheiße ist, machen wir halbe halbe beim Unterricht? Gäbe es einen weiteren Lehrer, könnten wohl beide Klassen gleichzeitig Unterricht haben!

Er: nein wir haben nicht so viel klassenräume!!!!!!!!!

Ich: Is jetzt nicht wahr, oder? Dann findet sich etwas anderes. Leerstehende Garagen, Lagerräume. In Afrika werden die Kinder unter freiem Himmel unterrichtet!

Er: ja aber bei uns wird der Unterricht unter einem Dach gehalten!

Ich: Oder auch nicht. Weil ja kein Dach da ist!

Er: auserdem haben die Lehrer das beschlossen und nicht ich!!!

doch zu hause habe ich ein dach

Ich: Also geh jetzt zur Schulbehörde und mach darauf aufmerksam, dass Eure Schule zu klein ist und du daher auf Unterricht verzichten musst! Es geht um Deine Zukunft!

Er: ja mach ich aber nicht weil ich keine zeit und keine lust habe

Ich: Frag mal die Lehrer unter welchem Dach sie Ihre Beschlüsse fassen, Unterricht ausfallen zu lassen!

Er: keine ahnung

Ich: Siehst Du,es fängt schon an, dass Du "keine Lust" und "keine Ahnung" hast. Das sind Auswirkungen dieser fragwürdigen Beschlüsse! Denk mal drüber nach, so es noch geht!

Er: also muss dann off tschau

Ich: Bis dann…

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Trennungsschmerz

Lady T 21. November 2009 um 19:11 Uhr

„Ich bin gerade nicht fähig eine Beziehung zu führen.“ Das waren die harten Worte, die der Vater meines ungeborenen Kindes mir gestern per MSN zukommen ließ.

Was bedeutet das nun? Wohl oder übel: schwangere Frau sitzen gelassen von einem Mann, dem sie wirklich alles verzieh… von Seitensprüngen bis hin zu einem Kind, das er mit einer anderen während der Beziehung zeugte.

Das sind zwar extrem harte Fakten, jedoch hat mich dieser Mann auch zeitweise zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht, im gleichen Zuge jedoch auch wieder zum unglücklichsten. Wir dachten immer, dass wir das schaffen werden, das die Liebe so groß ist, dass man über alles hinwegsehen und einen Neustart beginnen kann. Dies taten wir auch, es lief auch wieder gut, jedoch konnte ich das nie mit dem Kind verdrängen, denn es war nun da und ich wusste, das der Tag irgendwann kommen wird, an dem er sich darum kümmern möchte.

Und dieser Tag kam letzte Woche. Da ich wusste, dass das irgendwann passieren würde, hatte ich mich innerlich schon irgendwie darauf eingestellt, denn als er mir erzählte, dass er sich nun um das Kind kümmern möchte, war es keine große Überraschung für mich. Ich wusste, dass mich das auf Dauer niemals glücklich machen könnte mit ihm zusammen zu bleiben und das Kind zu ertragen, es ist doch der lebende Beweis seines Betruges.
Ich hätte das Kind doch niemals akzeptieren können oder? Ich weiß nicht, wieso ich so sehr an diesem Mann hänge, das ich selbst das mitgemacht hätte. Aber als Dank für meine Toleranz und meine Unterstützung in jeder Lebenslage lässt er mich sitzen.

Es tut weh, es schmerzt zu wissen, dass man wirklich alles getan hat, um diesen Mann glücklich zu machen und es doch nicht gereicht hat. Auf jegliches verzichtet, nur um immer bei ihm und meinen Kindern zu sein, Freundschaften vernachlässigt, nur noch zu Hause geblieben, denn ich war mit meiner kleinen Familie zu Hause rundum zufrieden und glücklich. Und nun ist das vorbei.
Ein Neubeginn muss her, aber ich weiß nicht, ob ich dazu bereit bin. Schaff ich das überhaupt? 3 Kinder ganz allein? Was ist mit der Sehnsucht nach ihm… vergeht das? Schmerz verbunden mit Ängsten vor der Zukunft… Mein Verstand sagt mir das ich besser ohne ihn dran bin, aber jede Faser meines Körpers und mein Herz will ihn. Werd ich überhaupt jemals wieder glücklich?

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Die ersehnte Schwangerschaft

Lady T 20. November 2009 um 16:11 Uhr

Irgendwann sagte mir mein Gefühl: Mit diesem Mann willst du ein weiteres Kind haben. Wir waren zwar erst ein Jahr zusammen, aber es fühlte sich einfach richtig an.

Es wäre für mich Kind Nummer drei gewesen und eigentlich wollte ich nach 2 Kindern definitiv das mit dem Kinderkriegen lassen, jedoch machte mich dieser Mann so unendlich glücklich und ein Baby wäre das, was zu unserem Glück noch gefehlt hätte.
Also fingen wir an, ohne Verhütung miteinander zu schlafen… jedoch wurde ich Monat für Monat enttäuscht. Es war schon so weit, dass ich dachte, dass das nie etwas wird… bis zum 25.10.2009.

Ich war bei ihm und wir haben uns gestritten, er verhielt sich mir gegenüber so komisch… ich merkte schnell, dass er kein Interesse mehr hatte, diese Beziehung fortzuführen. Also beendete ich sie schweren Herzens und fuhr bepackt mit einer Flasche Wein nach Hause. Ich fing an zu trinken und verbrachte meine Zeit im Internet, wo ich mir meinen Frust von der Seele schrieb. Plötzlich schoss mir in den Kopf, dass ich ja schon einen Tag überfällig war. Ich rannte zu meiner Tasche, in der sich noch ein Schwangerschaftstest befand, den mir meine Freundin vor Monaten schenkte, und machte ihn gleich daraufhin.

POSITIV! Oh Gott… was waren das für Gefühle die ich empfand? Es war das, worauf ich seit 7 Monaten gewartet hatte, jedoch konnte ich mich nicht sonderlich darüber freuen, ich war eher geschockt… Ich beriet mich noch kurz mit meiner Freundin, ob ich es meinem Ex-Freund sagen sollte oder nicht.
Ich entschloss mich dazu, es ihm zu sagen. Ich tat dies über msn, denn mit ihm reden wollte ich grad nicht. Ich sagte ihm einleitend, dass er sich auf das,was ich nachfolgend zu sagen hatte, vorerst nicht unter Druck gesetzt fühlen sollte, dass das nichts an unserer Situation ändert. Dann sagte ich ihm, dass ich hab einen Test gemacht hatte und das der positiv war, schickte ihm ein Bild des Tests mit.
Seine Antwort darauf war hart… „Und wer ist der Vater und willst du es behalten?“

Daraufhin beendete ich das Gespräch und fing an zu weinen… Am liebsten hätte ich die Weinflasche auf einmal ausgetrunken, jedoch wusste ich nun, dass ich schwanger war. Das so lang ersehnte Baby war unterwegs, deswegen konnte ich es nicht tun. Am nächsten Tag unterhielten wir uns und er fragte mich, ob ich es behalten wollte. Natürlich wollte ich es behalten. Wieso sollte ich meinem Baby nicht das Leben schenken, nur weil der Vater im Moment nicht klar kommt mit seinem Leben? Ich verklickerte ihm, dass eine Abtreibung für mich absolut nicht in Frage kam.
Er besuchte mich an dem Abend und wir redeten. Er sagte, er hat sich darüber Gedanken gemacht und möchte mit mir zusammen sein, mir eine Zukunft bieten und für mich, für meine Kinder und für das Baby da sein. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, aber kommt er jetzt wieder zu mir zurück aufgrund der Schwangerschaft oder weil er wirklich mit mir zusammen sein will? Denkt er, dass er dazu verpflichtet ist, dies zu tun?

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Lady T

Lady T 20. November 2009 um 13:11 Uhr

Hallo liebe Leser,

ich bin also die „Neue“, die ab sofort ihren Senf abgeben wird *grins*…

Ich bin 26 und komme aus Berlin, habe 2 Kinder und bin mit meinem 3. Kind gerade schwanger. Ich werde hier überwiegend über mein Leben bloggen, die nackte Wahrheit, so dass ich lieber unter einem Synonym posten möchte.

Ich hoffe auf positives Feedback…

Der schlafende Riese

Hartmut 19. November 2009 um 14:11 Uhr

Wahrscheinlich etwas unpassend für diesen Artikel geht mir die Überschrift schon seit Tagen, fast Wochen nicht mehr aus dem Kopf. Einen schlafenden Riesen nannte mich Otto am Telefon, als er mich fragte, warum ich nicht mehr blogge. Ich solle endlich aus meiner Lethargie kommen. Er könne zwar mit den meisten meiner Artikel nichts anfangen und wenn, dann seien sie ihm sowieso viel zu lang, aber es ginge ja nicht unbedingt nur um den Inhalt sondern in erster Linie darum, dass ich überhaupt schreibe. Und da wäre ich ein Riese, der endlich aufwachen solle.

Bei Otto weiß ich nie, ob er das als Kompliment meint oder mich gehörig verarscht. Doch haben seine Worte – wie immer – etwas in mir bewirkt. Er ist ja nicht der Einzige, der mich anmahnte, wieder etwas zu veröffentlichen. Trotz des Umstandes, dass ich fleißig jeden Tag bei Facebook meine Mafia-Präsenz zeige, hat es natürlich in meinem Kopf rumort. Ich habe viel überlegt, ob ich jemals wieder schreibe,ob ich alles einstampfen sollte, ob ich jemals wieder etwas persönliches von mir preis geben könnte.

Je länger ich warte, desto größer wird die Distanz. Ich mag das gar nicht als Schreibblockade bezeichnen, eher ein Gefühl der Freiheit, aber mit schlechtem Gewissen. Und genau dieses Gewissen nagt mir die Lust an meiner Freiheit, nicht bloggen zu “müssen”. Ein Teufelskreis, den wahrscheinlich auch nur ein Blogger, ein regelmäßiger Schreiber verstehen kann. Und so waren es auch in den letzten Tagen eben Kollegen aus dem Blog-Umfeld, die mich an stupsten, die mein Interesse an dem Medium wieder erweckten, die mir das altbekannte Kribbeln wieder näher brachten.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich daher für die lieben Mails bei Sascha, bei Alice, bei Barbara und natürlich bei Julia. Auch beim Luigi möchte ich danke sagen, weil ich weiß, dass er auch traurig über meine Abstinenz ist.

Aber es gibt auch einen weiteren Grund, warum mir das Schreiben immer schwerer fiel. Der Blog war einmal ein gemeinsamer Blog von Marcella, meiner nun mehr echt Ex-Ex-Ex-Freundin. Auch,wenn sie irgendwann nicht mehr schrieb, war es für mich immer diese “Gemeinsamkeit”. Ich bin es gewohnt, dass ich eine Inspiration, gar eine Muse habe, die mich unterstützt, die gar selbst die Lust empfindet, etwas zu schreiben.
Nach Marcella kam noch diese heiße Internet-Liebe mit Susanne. In dieser Zeit habe ich so viel gebloggt,wie ich es noch nie tat. Auch sie hat mich sehr inspiriert. Und nach diesem jähen Aus, kam auch die Krise. Sie kündigte sich langsam an und als ich das Spielen auf Facebook entdeckte, verschwand ich in der Anonymität der Masse. Das ist jetzt 3 Monate her und seit her köchelte der Blog auf absoluter Sparflamme, auch ein schlafender Riese. Denn bei 1361 Artikeln, die hier geschrieben wurden,kann man ihn wohl so nennen.

Ich beginne jetzt mit genug Abstand dieses Jahr ein wenig zu reflektieren. Zwei zerbrochene Beziehungen, die Diät, die mehr als schlecht läuft, das Warten auf meine Bypass-Operation, der Wohnungswechsel und meine 3monatige Lethargie. So kann es nicht weiter gehen und so wird es auch nicht! Nach der Bypass-Opertaion hoffe ich näturlich bald einen normalen BMI zu haben. Einen BMI Rechner habe ich mir schon in meinen Bookmarks.

Facebook kann auch Menschen verbinden und so habe ich einige liebe nette Menschen kennen gelernt. Einige haben hier auch schon den einen oder anderen Gastbeitrag geschrieben. Aber jetzt habe ich eine wirklich liebe Freundin gefunden, die nicht nur Gastbeiträge schreiben möchte sondern sich als Autorin regelmäßig einbringen möchte. Sie wird unter Pseudonym schreiben und ihren ganz eigenen Stil haben oder vielleicht erst finden müssen. Ich habe ein gutes Gefühl, weil ich nicht mehr alleine bin, weil ich neue Inspiration spüre und somit hoffe, nein weiß, dass es hier wieder weiter gehen wird.

Mit neuem Elan, mit neuem Schwung, mit persönlichen Gedanken und Geschichten. Der Blog und ich, wir schlafenden Riesen, sind erwacht.

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