Ich bin vermisst

Hartmut 4. September 2009 um 13:09 Uhr

Ja, es stimmt und der geneigte Leser hat voll Recht!

Ich habe seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gebloggt!
Nicht, dass ich untätig war vor dem PC, aber es gab andere Prioritäten!

Ich schrieb von Sucht und ja, damit kenne ich mich aus. Ich bin Alkoholiker und drogensüchtig. Alles Sucht. Suche. Ich weiß es noch immer nicht.
Dieses Spiel, dieses Facebook hat mich voll in der Klammer. Ich habe tatsächlich neue Freunde. Anders als es uns die Medien vorgaukeln wollen (erst gestern bei RTL gesehen).

Das nervt mich manchmal total!
Tagsüber wirbt die olle Talk-Tante Britt mit ihrem Twitter-Link und Abends flennen bei RTL Studenten auf ihr Facebook-Profil.
Klar, habe ich seit Mafia Wars über 600 neue Freunde und klar kenne ich niemanden direkt und ausführlich. Aber ehrlich, ich kann mein Facebook-Profil sperren und außerdem  kenne ich auch keinen, der hier im Blog kommentiert.

Eines muss ich aber sagen: Ich habe noch nie so viel, so oft und mit so vielen gleichzeitig gechattet wie auf Facebook. Ich bin Stolz auf das Forum, auch wenn es noch nicht lange läuft. Es war immer ein Wunsch von mir, ein Forum zu betreiben und so wie ich das sehe, ist Mafia Wars wohl DIE Marktlücke für mich gewesen. Mittlerweile kann ich auch Stolz behaupten, dass ich ein Profi bin.
Mit Level 325 bin ich nahezu unschlagbar, was den deutschsprachigen Raum betrifft!

Aber ich will davon wegkommen, weil es Sucht ist. Diese permanente Gier nach Aufmerksamkeit, der Verlust der Realität, dieses Ringen um virtuelle Freundschaften, nein, das ist ein falscher Glaube. Ich bin in kürzester Zeit entrückt, war entzückt, bin entschwunden in diese neue Welt der Online-Spiele. Nicht Twitter ist der Blog-Killer, auch nicht TICKnTALK, es wird Zynga sein, das Unternehmen, das uns alle fesselt! Denn, wenn es nicht Mafia Wars ist, dann wird FarmVille, YoVille oder Pirates gespielt. Alle sind vom gleichen Aufbau; befriedigen vermeintlich nur ein anderes Interesse des Spielers.

Ich will mich dem nicht mehr hingeben. Nicht, dass ich mich ergebe und meine hart erlevelten 325 Punkte einfach so hergebe. Nein, die sind was wert. Auch die Skills sind was wert!
Ich biete ganz frech mein Facebook-Profil (Namen, E-Mail sind alle änderbar) mal locker für 3000 Euro zum Verkauf an. Warum nicht?
Was ich an Mafia Wars investiert habe, ist jeden Cent wert. Meine Reputation auf Facebook ist tadellos. Also schlag ein, wenn du einen guten Deal machen willst!

Blödsinn, oder?
Ich schreibe totalen Blödsinn, aber DAS kommt von Herzen. Es war mir ein Bedürfnis, endlich mal wieder zu schreiben!
Zu lange tat ich das nicht. Mein Privatleben ist für den Arsch!
Nicht nur, dass ich wegen diesem vermaledeiten Spiel alles investiere, so nervt mich auch mein bescheidenes reales Umfeld:
Meine Mutter ist unglücklich, weil sie den Kerl bei sich wohnen hat, in dessen Wohnung ich jetzt hause. Er lebt jetzt wie die Made im Speck und meckert, lässt sich bedienen, blökt sie an, nennt sie raffgierig, nur weil er mal monatlich ein Drittel zur Wohnungsmiete dazugeben soll und macht nichts außer sie zu beschimpfen!
Ich will mich da nicht einmischen, bin ja doch involviert, weil ich mein schlechtes Gewissen habe, weil ich in seine Wohnung einzog und ihm damit seine Rückzugsmöglichkeit nahm. Aber sie ist auch meine Mutter, die mit ihren 72 Jahren alles für mich tut!

Nun sitze ich hier in seiner Bude, lasse sie, ich meine die Wohnung, wegen dem Spiel, ich meine Mafia Wars, und meiner Faulheit vergammeln, lebe in den Tag hinein und tue nicht mal das Nötigste!
Ich verfluche und sehne mich. Ich bin völlig von der Rolle. Mein letzter realer Bezugspunkt war und ist noch immer meine Exfreundin.
Ja genau die, die hier hin und wieder auch mal schreibt (Marcella).

Sie ruft mich NUR an, wenn sie besoffen ist! Wenn ich außerhalb ihrer Sprechzeiten anrufe, ist sie unabkömmlich oder einfach nicht erreichbar.
Doch ist es das letzte Telefonat mit ihr, gestern, das mich endlich anschob, wieder zu bloggen!
Ich war so weit weg, mich zu offenbaren. Ich hatte tatsächlich Angst, mich, etwas von mir  preis zu geben, obwohl alles von mir, meinem Leben, meinen Gedanken in diesem “Projekt” steckt!
Ich kann nicht aufgeben, ich kann es nicht hergeben.

Dieser Blog, diese komische Nischenwelt ist Teil meines Lebens. Ich liebe es, Redakteur, Schriftsteller,  Moderator, Vor‑ und Nachdenker, Meinungsmacher und einfach nur Tagebuchschreiber zu sein. Von all dem habe ich mich ein paar Wochen lang entfernt und doch bereue ich nichts. Weil, es war Erfahrung, Erkenntnis, neues Wissen, ich kann es weitergeben und bin trotzdem ich selbst. DAS ist dann doch das pure Leben.

Ich muss auch Luigi danken. Mein Freund, meine Kraft. Ein Kerl, wie er sein soll. Kurz, knapp und prägnant erdet er mich. Ich bin vom Bloggen noch weit entfernt und habe kaum gelesen, aber ich liebe seinen Blog und ich unterstütze auch sein neues Projekt. Ich mache da kein dolles Theater drum, weil ich Luigi kenne und weiß, dass sich bei ihm schnell was (ich mein das positiv!!!) ändern kann… :)

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt!
Ich saß nun 6 Wochen kontinuierlich am PC, hab nur gespielt und real unglaublich viel geraucht und getrunken. Ich wollte in die Ferne und saß doch real nur auf meinem Bürostuhl. Mich schmerzt nicht nur die Zeit und Arbeitskraft, ja sogar das viel investierte Geld, mich schmerzt tatsächlich mein Arsch und mein Rücken. Mein Arsch ist wund, blutig, furunkelt und meine Rückenmuskulatur ist einfach nur eingerostet. Die mindestens 60 Zigaretten am Tag waren sowieso nicht förderlich für meine Gesundheit.

Ich habe zugenommen, das weiß ich, auch wenn ich mich nicht wiege. Das brauch ich nicht! 6 Wochen nur am Stuhl kleben, rauchen, saufen und fressen, ja, wie soll das mit einer Diät einhergehen? Ab Montag werde ich wieder Tagebuch führen, ab heute bin ich wieder dabei. Ich bin dabei und weiß, dass ich trotzdem 20 Kilo leichter bin als im Januar!

Ich  betrachte nun diesen Blog-Eintrag als meine Rück‑ oder Wiederkehr. Es ist kein Comeback, ich war nicht lange weg und die Suchmaschinen haben mich nicht vergessen. Der Blog brummt ohne zutun und vermeldet Rekordzahlen. Trotz Google PR0 scheinen es alte, gute Artikel zu sein, die immer und immer wieder gerne gelesen werden.
Und da dieser Blog zu 80 % aus persönlichem Tagebuch besteht, er meine Gedanken, mein Leben, meine Interessen und das, was ich manchmal einfach gerade tue, darstellt, so werde ich ihn auch weiter führen. Ab morgen werde ich wieder teilnehmen, wieder Eure Feeds, meine Favoriten lesen, auch die verpassten Blogparaden nachholen und – ja, Ihr kennt mich – auch verspätet, meine Kommentare schreiben.

Dieser Blog ist nicht.. (braindead).. ER lebt ewig und wird besser und besser… das ist kein Versprechen… das ist eine Drohung! :)

Ich höre noch immer nicht auf, denn eines bewegt mich noch immer:
Ich spüre meinen Zwillingsstern. Gott, ich fühle Dich. Fast jeden Tag bist Du bei mir. Ich fühle, wie Du unglücklich bist und Dich nach mir sehnst. Ich fühle Deine Traurigkeit, Deine Gedanken, Deine Einsamkeit und Deine Frage, wie es gewesen wäre.
Abends/Nachts, kurz vor dem Einschlafen, dann denkst Du nur an mich .. und doch ignorierst Du mich. Aber ich fühle Dich und: Ich habe die gleichen Gefühle für Dich!
Boykottiere mache auf glückliches Leben mit Deinem Mann, aber auf Dauer geht DAS nicht gut!
Nein, meine Liebe, das wird Dich ewig verfolgen. Du hast unsere Zweisamkeit unterbrochen, den Chat, das Twittern, die Mails, unsere kurzen Telefonate, aber Du kannst nicht das Band unserer spirituellen Verbundenheit zerschneiden. Das geht einfach gar nicht!

Ach, Leute, ich könnt so viel Schreiben, hab soviel verpasst, soviel Feeds sind ungelesen, will meinen Senf zur Lage der Nation kundtun, sogar mehr Werbung schreiben!
Nun, ich nenne es mal Sommerurlaub, einfach mal 6 Wochen was andres tun und nun bin ich wieder da!

Gestärkt, erholt, klüger und schreibwütiger denn je. Wenn das nichts ist :)

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Mafia Wars Forum

Hartmut 1. September 2009 um 16:09 Uhr

Der aufmerksame Leser dieses Blogs wird es schon bemerkt haben: Es ist still hier geworden. Das liegt einfach daran, dass ich mittlerweile meine Zeit sehr viel auf Facebook verbringe und dort reichlich den Spielen Mafia Wars und FarmVille fröhne (siehe hierzu auch meine früheren Artikel hier und hier).

Mittlerweile kann ich mich doch schon einen Profi nennen und ich merke, dass es doch sehr viele deutschsprachige Neueinsteiger gibt, die viele Fragen haben. Toll auf Facebook ist natürlich der Chat, aber noch besser wäre es, wenn wir alle Fragen an einem Ort sammeln könnten und natürlich andere Mitstreiter kennen lernen könnten.

Ich habe mich daher entschieden, ein Forum speziell zu Mafia Wars, aber auch zu anderen Spielen und allgemeinen Fragen rund um Facebook zu eröffnen. Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere dort anmeldet und eine kleine Gemeinschaft dort wächst.

Zum Forum möchte ich noch erwähnen, dass ich es auf die Schnelle eröffnet habe. Sicherlich ist es noch nicht vollkommen und hat noch so einige Fehler. Es wäre toll, wenn ich hier ggf. Rückmeldungen bekäme, wenn etwas nicht stimmt.

Und hier geht es zum Forum –> Klick!

Verfolge die weitere Diskussion im Forum - (1) Beiträge

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Wie verrückt muss man sein?

marcella 28. August 2009 um 21:08 Uhr

Seit zwei Wochen beobachte ich meine Arbeitskollegen und sie werden immer aggressiver. Jedes Wort ist zuviel, Streit und Macht besitzen,dass ist ihre neue Tagesordnung.
Bis jetzt hatten sie sich selbst nur zerfleischt aber nun, gerate auch ich in ihr Gefecht und nur, weil ich schlichten wollte. Wie blöd von mir.
Ich fragte mich, was ich tun sollte und wie ich mich verhalten sollte. Ich hatte keine Antwort, ausser, bleibe neutral und fördere keinen Streit hervor.
Aber dann wurde ich persönlich angegriffen und meine guten Vorsätze waren weg.

Hartmut und ich lernten uns auf meiner jetzigen Arbeitsstätte kennen und plötzlich  hörte ich Dinge, die nur ich und Hartmut kannten.
Ich vertraute mich meiner Chefin an und selbst sie wusste nichts von unserem damaligen Verhältnis. Ich lies nicht locker, denn jetzt wollte ich es wissen.
So kam es, dass ich heute jede Frau ansprach, ob sie einen Hartmut kennt, der für den damaligen Fundus gearbeitet hatte. Und nach circa zwanzig Frauen bekam ich endlich eine Antwort.
Ihre Aussage war:“ Sie hatte es auch nur gehört und sie soll mich fertig machen.“
Warum, war meine Frage und unterdessen mischte sich noch meine Chefin ein.
Das Ende war, sie wurde fristlos entlassen und ich weiss immer noch nicht, warum sie es tat und wer meinen Untergang wollte.
Muss ich wirklich erst verrückt sein, um es zu verstehen?
Was haben Hartmut und ich nur getan?
Liebe????
Fangt doch endlich an euch selbst zu lieben!!!!

Browser-Toolbar

Hartmut 27. August 2009 um 15:08 Uhr

Sie sind bekannt und oft verpönt. Diese schicken Browser-Erweiterungen, die sich beim Firefox oder Internet Explorer oben einnisten und einen kleinen Mehrwert bieten sollen und wollen. Am verbreitetesten und bekanntesten dürfte die Google Toolbar sein. Und so mancher hat sich sicherlich auch schon etwas merkwürdigere Erscheinungen dieser Art “eingetreten”, manchmal kommerziell, manchmal welche, die den Eindruck vermitteln, gleich noch ein paar Viren und Würmer im PC mit installiert zu haben.

Dabei kann so eine Toolbar schon sinnvoll beim Surfen sein, nämlich dann, wenn sie das tut, was man wirklich von ihr will.

toolbar Wie wäre es z.B. mit einer speziellen medioman Toolbar. Ein Klick und Du bist direkt auf dieser Webseite, ein weiterer und Du siehst die neusten RSS-Feeds oder meine neuesten Twitterergüsse oder Du landest direkt auf meiner Facebook-Seite, bei meinem heißgeliebten MafiaWars-Spiel oder sonstwo, wo ich mich gerne herumtreibe. Auch die obligatorische Google-Suche ist integriert, nur, dass Du jetzt statt des Google-Logos das des medioman siehst. Nebenbei kannst Du noch das Wetter in Berlin ablesen oder Dein E-Mail-Postfach checken lassen und Radio per Internetstream (mein Lieblingssender ist das Spreeradio) hören.

toolbar_opts Gut, wer sich meine Toolbar installieren möchte, muss wohl schon ein Hardcore-Fan von dieser Webseite sein und ich stelle ja kaum den Anspruch, dass sich jeder, der das hier liest, sich die Toolbar auch installiert. Wer es aber tut und sei es nur zu Testzwecken, dem sage ich, sie lässt sich sauber und ohne Rückstände wieder vom System entfernen.

Und hier geht es zum Donload-Link.

Die Toolbar funktioniert – wie oben bereits erwähnt – sowohl im Internet Explorer als auch als Erweiterung im Firefox bzw. allen Mozilla basierten Browsern.

Klar ist das alles keine Magie sondern ein Dienst, der das anbietet. Dieser nennt sich Conduit und dort kann man sich seine eigene Toolbar erstellen und sie mit seinen eigenen Links und Erweiterungen füttern. Sie ist wirklich einfach zu konfigurieren und einmal installiert, kann sie Live upgedatet werden, bis sie das macht, was man von ihr erwartet.
Toll ist z.B. auch, auf einfache Art und Weise einen Chatraum zu installieren, um mit seinen Besuchern Live zu kommunizieren.

Die speziellen Funktionen können dann noch über die Optionen der Toolbar konfiguriert werden. So können neben dem Internetradio, dem Wetterbericht auch weitere Applikationen, wie Office-Dokumente oder eigene Anwendungen auf die Toolbar gelegt und dann von dieser aufgerufen werden.

Probiert es einfach aus. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Übrigens ist das nach all der Werbung der letzten Tage keine solche. Das soll – auch wenn es anders klingt – einfach nur ein Software-Tipp sein :)

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SEAT Leon – autoemocion

Hartmut 25. August 2009 um 14:08 Uhr

[Trigami-Review]

Seat Logo Es ist schon einige Jahre her, da leistete ich mir den bisher einzigen Neuwagen in meinem Leben: einen SEAT Ibiza Sport. Mit dem Wagen hatte ich jede Menge Spaß und habe so manches Stechen gewonnen, weil das kleine Kraftpaket immer wieder unterschätzt wurde.
Ich habe den Kauf nie bereut und seither bin ich – getreu dem Werbemotto von SEAT “autoemocion” auch wirklich emotional mit der Marke SEAT verbunden.

Das etwas größere Modell ist der SEAT Leon und sein sportliches Spitzenmodell ist der SEAT Leon Cupra. Als SEAT im Juni auf dem Automobilsalon Barcelona die neue Generation seines Rennboliden vorstellte, glänzten meine Augen.

Ich bin nicht unbedingt so technikbegeistert, um zu verstehen, was hinter den vielen neuen Abkürzungen wie XDS, ABS mit TCS, ESP und HBA steht und sehe zunächst einmal auf das Design. Und genau dieses unterscheidet den neuen SEAT Leon z.B. von seinen Konkurrenten, insbesondere dem relativ baugleichen Modell aus Wolfsburg.

Unschlagbar, wenn ich schon vergleiche, ist das Preis‑/Leistungsverhältnis. Denn im Cupra ist bereits serienmäßig alles enthalten, was bei den Konkurrenten noch teuer dazu erstanden werden muss. Trotzdem kann er noch mit Zusatzpaketen, wie einem Raucher-Paket, Sitzbezügen, SEAT Mediasystem, Glas-Schiebedach, Technologie-Paket I & II, Einparkhilfe, Bi-Xenonlicht u.v.a.m. individuell aufgewertet werden. Der Wunsch-SEAT kann direkt auf der Webseite im Konfigurator selbst nach eigenen Wünschen zusammen gestellt werden.

Mein Wunschmodell sieht so aus:

SEAT Wunschauto
Hier sieht man deutlich das wirklich edle Design des neuen Coupé. Die hinteren Seitenscheiben sind serienmäßig getönt und auch die 18-Zoll Leichtmetall-Räder mit 225⁄40 R18 Reifen sind standardmäßig wie auch u.a. Front‑ und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Reifenkontrollanzeige, Gerschwindigkeitsregelanlage, Audiosystem (RDS, CD mit MP3, USB, 8 Lautsprecher), Sportsitzen usw. bereits ab Werk mit an Bord.

Ein wenig zur Technik muss ich aber doch kommen, weil ich mich noch an meinen “alten” Ibiza erinnere, der schon unglaubliche Fahreigenschaften hatte.
Im neuen SEAT Leon Cupra werkelt ein 2.0T FSI mit 240PS, der den Wagen mit Frontantrieb von 0 auf 100km/h in 6,4 Sekunden beschleunigt. Seine Spitzengeschwindigkeit beträgt satte 247km/h, wobei sein Durchschnittsverbrauch mit 8,1l auf 100km noch im Rahmen liegt. Durch sein 6-Gang-Getriebe kann er aber auch auf der Autobahn noch sehr sparsam gefahren werden.

Durch das neue Fahrwerk setzt der neue SEAT im Bereich der Sicherheit ebenfalls neue Maßstäbe: Das “Agil”-Fahrwerk wurde mit anderen Federkennungen, verbesserten Hydraulikventilen und modifizierten Dämpferlängen weiter optimiert. Neu hinzugekommen ist das elektronische Sperrdifferential XDS, das bei einer Kurvenfahrt dafür sorgt, dass das äußere Rad der Antriebsachse schneller drehen kann als das innere. Die Elektronik baut bei Bedarf gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen und verhindert somit das bekannte Untersteuern des Rades.

Abschließend noch etwas zum erwähnten Preisleistungsverhältnis: Der SEAT Leon Cupra kostet in seiner wie bereits erwähnten perfekten Serienausstattung 27990 Euro und schlägt damit alle Konkurrenten seiner Klasse um Längen.

Neben dem Spitzenmodell des SEAT Leon Cupra bietet SEAT den Leon in 18 verschiedenen Versionen an und gliedert sie in die drei Ausstattungslinien “Reference“, “Style“ und “Sport“. Es gibt eine neue Einstiegsversion und die sportlichste nennt sich “FR”. Bei der Motorisierung des SEAT Leon kann zwischen fünf Benzin‑ und vier Dieselmotoren gewählt werden.

Weitere Informationen zum Leon gibt es direkt auf der Webseite von SEAT.

Am Ende muss ich noch etwas Kritik üben: Ich finde die derzeitige TV-Werbung von SEAT nicht unbedingt besonders prickelnd. Vielleicht am Anfang war sie mit den lustigen Geräuschen noch recht witzig. SEAT hat da schlau reagiert, denn sie bieten mit einem eigenen Video-Mixer im SEAT Club die Möglichkeit an, seine eigene Version eines Werbespots zu erstellen. Damit wird meine Kritik auch schon wieder relativiert, denn hier kommt zum Abschluss ein Beispiel:

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Roller Coaster Designer

Hartmut 24. August 2009 um 23:08 Uhr

CoasterEine Achterbahn zu entwerfen und zu designen ist schwer.
Die Vorgaben und die Fliehkräfte beachten, Münzen sammeln, probieren und freuen.

Ein echtes Knobel‑ und Gute-Laune-Spiel.

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TICKnTALK – ein Fazit

Hartmut 24. August 2009 um 18:08 Uhr

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Seit über sechs Wochen nutze ich jetzt diesen Dienst und ich habe bereits zweimal darüber berichtet (hier und hier). Das hat auch seinen Grund, weil er mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Ich nutze ihn mittlerweile mehr als meine RSS-Feeds oder Twitter, um mich zu informieren.

Das liegt einfach daran, dass die Meldungen (Ticks), die ich und andere über diesen Dienst verschicken, klar auf die gerade besuchte Webseite hinzielen. Der große Unterschied zu Twitter besteht also darin, dass ich gezielt auf Informationen zugreifen und diese auch auf die Meldung bezogen kommentieren kann. Das funktioniert zwar bei Twitter durch ReTweets auch, ist aber sehr unübersichtlich und eine klare Struktur fehlt da meistens. Außerdem bekommen auch nur die die Informationen, die auch Follower sind.

TICKnTALK ist da wesentlich intuitiver und trotzdem sehr einfach in seiner Bedienung. Einmal als Firefox-Plugin oder im Internet Explorer installiert, sind alle notwendigen Informationen direkt in der Seitenleiste des Browsers abrufbar. Ich möchte das jetzt nicht noch einmal erklären, denn recht ausführlich habe ich das hier ja schon getan.

TICKnTALK HomeIch werde in jedem Falle TICKnTALK weiter nutzen und es in Zukunft auch weiter ausbauen. Die Idee, direkt mit anderen Usern in Kontakt zu treten, die eine besuchte Webseite ticken und ihnen darauf zu antworten (zu talken) ist faszinierend und praktisch zu gleich.
Außerdem ist TICKnTALK auch gleichzeitig eine Möglichkeit, seine eigenen Blogbeiträge zu veröffentlichen und sie einem breiteren Publikum vorzustellen. Dadurch, dass TICKnTALK so hervorragend mit Twitter zusammen arbeitet, liegen die Vorteile klar auf der Hand. Bislang lief die Zusammenarbeit noch auf meinen Blog-Twitter-Account (habir_medioman), doch ich denke, in Zukunft werde ich über meinen Privataccount (habir) ticken und talken.

 

 

Wer diesen Dienst auch nutzen möchte, der kann das ganz einfach tun, in dem er sich die erforderliche Erweiterung für seinen Browser direkt von der Webseite installiert und sich anschließend über die neue Seitenleiste bei TICKnTALK anmeldet.

Und abschließend: Wer mich bei TICKnTALK als Freund einladen möchte, der kann mich unter der E-Mail-Adresse habir@medioman.de finden.

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Facebook und Mafia Wars 2

Hartmut 24. August 2009 um 10:08 Uhr

Fast genau vier Wochen ist es her, dass ich meinen ersten Artikel zu diesem Thema schrieb. Da stellte ich bereits nach 2 Tagen fest, dass ich Mafia Wars süchtig geworden bin. Seither ist es so schlimm geworden, dass ich mich für kaum noch etwas anderes interessiere als dieses kleine Mini-Spiel zu zocken.
Meine Sucht ist so schlimm, dass ich die Zeit, bis sich meine Ausdauer‑ und Energiewerte regeneriert haben, nutze, um mich um die vielen anderen Onlinespiele zu kümmern.

fbspiele So zocke ich also nebenbei natürlich noch FarmVille, YoVille, StreetRacing. Von letzterem distanziere ich mich jetzt genauso wie von Pirates, Global Wars, Mobster 2, Soronity Life und Vampire Wars. Das liegt einfach daran, dass ich nunmehr auch noch online bei Texas Hold’Em Poker mitspiele.

Für den, der sich auf Facebook nicht so rumtreibt und diese Spiele ignoriert, für den bedeutet das, was ich hier schreibe, wohl nicht viel. Aber ich sehe diese Gefahr, dass immer mehr Menschen einer virtuellen Spielsucht verfallen, die unglaublich viel Zeit kostet. Alles um einen herum wird unwichtig. Ich selbst kümmere mich kaum noch um meinen Haushalt, meine Diät ist unwichtig geworden und – wie es hier schon aufgefallen ist – das Bloggen! Twittern und Artikel schreiben stehen hinten an und wollte ich, ich könnte es kaum noch. Ich habe mich vom Schreiben und kommunizieren entfremdet und bin in diesen unglaublichen Sog der Spielsucht hinein gerissen worden.

Neben der Zeit kann das ganze auch noch viel Geld kosten. Auch ich habe schon über 100 Euro investiert, um mir das Weiterspielen zu ermöglichen und meine sogenannten “Skill”-Points zu erhöhen. Denn Mafia Wars und/oder die anderen genannten Spiele wecken den Ehrgeiz. Es geht um gewinnen wollen um jeden Preis, um Anerkennung, Ruhm und Ehre. Dabei sind alle Spielprinzipien, ob man nun Mafioso, Pirat, Rennfahrer oder sogar “Desperate Housewife” ist, alle gleich. Entweder erfüllt man Aufträge und verdient sich Trophäen und virtuelle Gegenstände oder man kämpft allein oder in einer Gemeinschaft gegen andere.

mw_logo Ja, diese Gemeinschaft. Da muss man hinterher sein. Man stellt “Freundschaftsanfragen” bei Menschen, die man nicht kennt, die aus aller Welt kommen und mit denen man sonst nichts am Hut hat. Ich blicke derzeit auf 389 “Freunde”. Sie bilden meinen Mafia-Clan, der mich stärker macht, der mich unbesiegbar machen soll. Diese “Freunde” und diese “Spiele” versauen mein durchaus mal sehr gepflegtes Profil bei Facebook. Denn Facebook soll ja eine Plattform zur Repräsentation meiner Person sein. Eine elektronische Visitenkarte auch für Arbeitgeber. Aber wie sieht dieses Profil nun aus?

Da erscheinen Meldungen, dass ich einen neuen Level erklommen, dass ich Freunde mit irgendwelchen Waffen beschenkt oder ihnen beim Kampf geholfen habe. Oder, dass ich jetzt ein toller Farmer geworden und ab sofort Tomaten anbauen und Schafe verschenken kann.

Ich muss davon ablassen! Meinen ersten Schritt tue ich hiermit und gelobe Besserung!
Das habe ich schon vor einer Woche getan und seither ist es nur schlimmer geworden. Ein virtueller Hilfeschrei ist das hier! Und eine Warnung an alle! Auch an Eltern, deren Kinder da spielen. Das Suchtpotenzial ist enorm! Passt auf Euch und Eure Angehörigen auf!

P.S.: Ich werde hier garantiert keinen Link zu meinem Facebook-Profil und zu meinen “Spiele-Accounts” (mehr) geben.

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ich bin einsam

Zapo, der Kobold 23. August 2009 um 12:08 Uhr

Als ich hier eingezogen bin hat mir mein neuer Wirt versprochen mich gut zu behandeln. Einzige Voraussetzung sei das ich ab und zu der Menschheit Tipps geben soll im Umgang mit meinen Streichen. Mit Bedauern muß ich jetzt allerdings feststellen das ich hier allein auf weiter Flur bin. Nicht nur das ich hier den dritten Text in Folge schreibe ohne ein Lebenszeichen meines Wirts zu sehen. Auch bei den anderen Kanälen, die wir zur Kommunikation nutzen kann ich ihn nicht entdecken. Das stimmt mich traurig und ich überlege ernsthaft ihn zum Ziel meiner Neckereien zu machen, auch wenn ich ihm beim Einzug versprechen musste ihn nicht zu ärgern.

Aber er hat sein Versprechen ja zu erst gebrochen!

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ihr seit ja so schlau

Zapo, der Kobold 23. August 2009 um 12:08 Uhr

Ihr fliegt zum Mond, operiert am Herzen, baut Autos die nicht nur gut aussehen sondern mittlerweile auch einen moderaten Spritverbrauch haben, entwickelt Computerchips die immer leistungsfähiger und kleiner werden aber ihr schafft es einfach nicht Kaffeemaschinen zu konstruieren, deren Kannen nicht tropfen.

Und warum nicht? Richtig! Wegen mir. Ich habe in grauer Vorzeit bereits dafür gesorgt das ihr dieses Problem nicht geregelt bekommt. Es gibt keine Kaffeekanne die nicht tropft, egal wie schnell oder langsam ihr sie neigt, egal wie sehr ihr aufpasst und auch wenn ihr mehr Gefühl aufwendet als bei euren Liebsten, um ihnen Schreie der Verzückung zu entlocken – die Kanne tropft!

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