das bin ich gar nicht

Zapo, der Kobold 20. August 2009 um 18:08 Uhr

Nachdem ich hier eingezogen bin und mich kurz vorgestellt hatte konnten es sich ein paar von euch ja nicht verkneifen mich hier freundlich zu begrüßen und einer ging sogar so weit zu behaupten ich sähe auf dem Bild gut aus – oller Schleimer!

Ihr habt wohl nicht richtig gelesen wer und was ich bin! Ich bin nicht dazu bestimmt euch den Tag zu versüßen. Viel mehr wurde ich ins Leben gerufen um eure Makel und Unzulänglichkeiten ins rechte Licht zu rücken.

Und soll ich euch was sagen. So wie auf dem Bild seh ich gar nicht aus. So seh ich in der Fantasie vom Marc Herrmann aus, weiter nichts. Wieder einer der in Schubladen denkt, der befangen ist und bei dem ein Kobold lange Ohren, eine Knollennase und Warzen auf der Brust haben muß. Seine anderen Zeichnungen sind auch nicht besser. Dabei seh ich in der Realität viel hübscher aus, immer anders, je nachdem wer mich sieht oder an mich denkt, aber auf jeden Fall besser. Doof nur das ich ihm versprechen musste ihn hier zu erwähnen wenn er mich malt, denn mir gefall ich auf dem Bild überhaupt nicht.

So, das ist das erste und das letzte Mal das ich hier der Leidtragende bin, das ich zugebe nicht vollkommen zu sein. In Zukunft wirds das nicht mehr geben.

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Familienurlaub der Superlative mit EWTC

Hartmut 20. August 2009 um 12:08 Uhr

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Logo_klein Sommer, Sonne, Strand und Mehr. Bei diesen Gedanken bekomme ich Fernweh. Und die Lust, auf die exotischsten Reiseziele. So ein richtiger Traumurlaub mit allem drum und dran.
Absolut attraktiv für solch einen Traumurlaub ist der nahe Osten geworden. Und nah bedeutet, innerhalb von 6 ½ Stunden in eine vollkommen andere Welt eintauchen zu können.

EWTC steht für Emirates World Travel Cologne und bietet als einer der führenden deutschen Reiseveranstalter eine große Auswahl von Reisezielen besonders aber nicht nur in den arabischen Raum, wie z.B. Vereinigte Arabische Emirate (Dubai, Abu Dhabi, Sharjah, Ajman, Fujairah, Ras Al Khaimah), Oman, Qatar, Bahrain.

Hervorzuheben ist hier vor allem Dubai. Was hier in den letzten Jahren auf vormals reinem Wüstensand entstand, ist kaum zu fassen. Neben dem Burj Dubai, dem mit 818 Metern und 162 Stockwerken höchsten Gebäude der Welt ist die künstlich aufgeschüttete Insel, The Palm Jumeirah, zu nennen.

ATP Aerial Shots 2 Und genau auf dieser Insel steht ein Luxushotel der absoluten Oberklasse: Das Atlantis The Palm.

Die 1539 Zimmer und Suiten sind natürlich alle mit Bad, Föhn, Telefon, Sat.-TV, Minibar, Safe, Klimaanlage ausgestattet und bieten einen grandiosen Blick über The Palm Jumeirah oder den Arabischen Golf.
Ob Single oder Urlaub mit Kindern, das Hotel bietet mit seinen insgesamt 17 Restaurants sowohl gastronomisch als auch mit seine nachfolgend genannten Angeboten an Entertainment alles für eine unvergessliche Zeit:

  • Aquaventure: größter Wassererlebnispark des Nahen Ostens mit sieben spektakulären Wasser-Erlebnisrutschen und einem künstlich angelegten Flusslauf von 2,3 Kilometer Länge; mit Wasserfällen, Wellenbecken und Stromschnellen
  • Dolphin Bay: moderne Delphinschule und Delphin-Begegnungszentrum
  • Lost Chambers von Atlantis und Ambassador Lagoon; phantasievolle Unterwasser‑ und Aquarienwelt mit 65.000 Meeresbewohnern
  • Atlantis Spa & Fitnesszentrum mit 27 Behandlungsräumen
  • 700 Meter langer, privater Sandstrand

    Weitere Informationen gibt es hier in Deutsch oder Englisch.

    EWTC bietet im Rahmen seiner Sommerpromotion bis 20. September 2009, Kinder ab 99,- EURO 7 Übernachtungen im Atlantis The Palm inkl. Emirates Linienflug:
    Für das 1. Kind: 0 bis 11 Jahre 99,- EURO, 12 bis 15 Jahre 149,- EURO.
    Für das 2. Kind: 0 bis 11 Jahre 379,- EURO.
    (Die Kinder erhalten vor Ort kostenfreies Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Kinderfestpreis nur gültig in Begleitung von zwei Erwachsenen)

    Außerdem bietet EWTC Atlantis Sonderreisen mit bis zu 500 EURO Ersparnis pro Person an.
    Gültig im Zeitraum  07. Oktober bis 23. Dezember 2009. Termine und Preise unter: 
    http://www.ewtc.de/angebot/Sonderreisen-Dubai/4⁄752/627/Atlantis-The-Palm.html

    Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, hier noch ein paar Impressionen zum Burj Dubai, The Palm Jumeirah und zum Atlantis The Palm:

    Burj Dubai The Palm Jumeirah
    Burj Dubai The Palm Jumeirah
    Atlantis The Palm Lobby
    Atlantis The Palm bei Nacht Lobby
    Wasserrutsche  
    Wasserrutsche  

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    23. Woche – der Rückblick

    Hartmut 17. August 2009 um 11:08 Uhr

    57360 Auch diese Woche möchte ich kein Gewicht mitteilen. Ja, auch, weil ich eine kleinere Diät-Pause mache.

    Das heißt jetzt nicht, dass ich wie ein Blöder sündige, aber ich lasse es mir derzeit bei dem geilen Wetter im Garten schon sehr gut gehen. Und zum faul in der Sonne liegen, gehört für mich auch einfach Grillen oder ein Bierchen dazu.

    Nichts desto trotz bin ich natürlich dabei. So auch am Freitag als ich mit meiner kleinen “Schwester” Miri zu einer Selbsthilfegruppe “Adipositas” ging. Und das war schon eine Erfahrung. Erst mal war es erstaunlich, wie viele Menschen anwesend waren und unter den gleichen Problemen leiden. Es waren auch sehr viele dabei, denen bereits durch Operationen, wie Magenband, Schlauchmagen und Magen-Bypass, geholfen wurde und es war kein Einziger dabei, der diese Operation im nachhinein bereute. Sie machten denen, die noch eine OP vorhaben, doch wirklich Mut und ich denke, dass war auch für mich der Kick, den ich brauchte, mich doch darauf vorzubereiten, weil meine Unterlagen bereits beim MDK vorliegen und derzeit geprüft werden.

    Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde war das absolute Highlight meine Miri, die sich der Runde in voller Pracht und Schönheit zeigen und sich bewundern lassen “musste”. Ich war so Stolz auf sie und das hat auch seine Gründe: Denn am 12.08.2008, also vor knapp über einem Jahr, wurde sie operiert (Schlauchmagen) und hat seitdem über 80 Kilo abgenommen!
    Zum Beweis mal wieder ein paar Vorher‑ und Nachher-Bilder.
    Irre, weil ihr auch mal locker das so klein auf mich wirkende XL-T-Shirt vom medioman passt!

    Miri kurz vor der OP Miri schon mit einigen Kilos weniger! Miri ein Jahr nach der OP Miri aktuell

    Ich denke, die Bilder sprechen für sich! Das ist schon der pure Wahnsinn, oder?

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    Papa Ⅲ

    Hartmut 14. August 2009 um 22:08 Uhr

    Hier Papa Ⅱ

    Ich hatte keine schlechte Kindheit. Meine Mutter war immer für mich da und ansonsten mangelte es mir an nichts.
    Erst als ein neuer Vater in mein Leben trat, wurde es mir bewusst, dass es wohl ein Gegenstück zu meiner Mutter geben musste. Wie alt war ich da? 6 Jahre!
    Ein kleiner Mann auf der Suche nach Identität!
    Quatsch! Ein Kind, dass nach der Aufmerksamkeit seiner Mutter rang. Und da kam er plötzlich, ein Eindringling, einer, der die mir so vertraute Zweisamkeit mit meiner Mutter störte.
    „Er ist nur ein Freund“, „Er ist mein Freund“, “ Er kommt jetzt öfters“, „Er hat Familie“, „Deshalb muss er oft weg“, „Er meint es nicht böse“, „Das warten lohnt sich.“

    Mir doch egal! Da trat nach langen Jahren ein Mann in mein Leben, der sich mir als sein Papa anbot und er kam und ging, wie er es wollte. Ich litt und wollte ihn doch akzeptieren. Ich wollte meine Mutter beschützen, die auf mich einredete, alles wird gut, alles geschieht zu deinem Besten.
    Ich konnte es noch nicht einschätzen, dass er ging und kam, weil er eine zweite Familie hatte, eine Ehefrau, eine Tochter, eine Verpflichtung.
    Und trotzdem kam es, dass er bei mir – meiner Mutter ein und aus ging. Neben seinem Job, neben seiner Familie, neben seiner Geliebten, neben seinem „Sohn“ war er auch noch Alkoholiker.

    Alles bekam er auf die Reihe. Prägte mich das? Ein toller Hirsch, ein echter Schaffer, einer, der zwei Frauen glücklich macht, zwei Kinder – unterschiedlicher und nicht voneinander wissend – erziehender, gutmütiger und fürsorglicher Vater?

    Mein prägender Vater zwischen dem 7. und 14. Lebensjahr war also Reinhold. Verheiratet und trotzdem immer frisch geduscht und adrett gekleidet pünktlich zum Abendessen vor der Haustür wartend, um Einlass bittend und fragend: „Wann steht das Mittag‑/Abendessen auf dem Tisch?

    Reinhold war Alkoholiker, er trank sich zu nichte, ich sah, wie er verblasse, wie er zusammen fiel, ich musste als Kind ihn bei jeder Streitigkeit mit Muttern aus der Kneipe holen, obwohl ich begann ihn zu hassen!

    Und eines Tages, starb er!
    Er nahm sich sein jämmerliches Leben, erhängte sich im Heizungskeller, gefunden von seiner leiblichen Tochter.
    Er hatte genug Suff im Blut, der ihn allein deswegen getötet hätte.
    Er tötete sich selbst, weil er am Tage im Vollrausch mit dem Dienstwagen in Schlangenlinie mehrere Fahrzeuge rammte und ihm sein Chef über den AB seine fristlose Entlassung mitteilte.
    Vielleicht tötete er sich auch, weil meine Mutter nach all den Jahren und dem ewigen Frust, ob er kommt, wie er kommt, ob besoffen oder angetrunken, vielleicht doch nahe dran war, Schluss zu machen.
    Vielleicht tötete er sich, weil seine Ehefrau das ewige betrügen nicht mehr ertragen konnte.

    Wie auch immer, ich wurde mit meinen 14 Jahren zur Beerdigung geschickt, musste mich den vorwurfsvollen Blicken der „echten“ Familie aussetzen und durfte mir zur depressiven Grundstimmung noch die Worte des katholischen Pfarrers anhören:
    Dieser ließ kein gutes Haar an Reinhold.
    Der Freitod in der katholischen Kirche kommt einer Todsünde gleich. Ewiges Schmachten im Fegefeuer, barfuß wandeln in der Hölle usw.
    Er tötete Reinhold ein zweites Mal und ich hasste diesen Pfaffen für seine fiesen Worte und danach hasste ich meine Mutter, die wegen ihrer persönlichen Trauer zu Hause blieb, anstatt mich zur Beerdigung zu schicken und selbst anständig Abschied zu nehmen.

    So war meine Jugend, so erlebte ich ein Vaterbild und so jammere ich einem hinter her, der nicht mein Vater war, nie gewesen war, den ich zunächst nicht mochte, weil er mir meine Mutter nahm und als ich ihn endlich akzeptierte, meine Mutter nie gut behandelte und letztlich final – für Null und auf Wiedersehen – aus meinem Lebern verschwand.

    Fazit:
    Ich weiß ehrlich, was in Euch, liebe Kinder, liebe Frau, vorgeht und ich habe Angst, dass ich genau so werde oder dass ich versage, aber trotzdem und vor allem, werde ich euch immer lieben!

    Warum ich das Schreibe:
    Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich hatte viele andere Blog-Einträge vor, aber ich wurde heute den halben Tag, auch nach dem gestrigen Erlebnis auf dem Kinderspielplatz immer wieder an mich, an meinen leiblichen Vater und an mein Verständnis zur „Vaterrolle“ erinnert.

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    Kindergeschrei

    Hartmut 13. August 2009 um 22:08 Uhr

    Ich gebe es hiermit offiziell zu: Ich hasse Kinder! Ist ja nicht so, dass ich sie nicht zum Fressen gern hätte, wenn, dann aber mit einer leckeren Soße!

    Was für eine Zumutung, dass ich nicht nur in meiner neuen Wohnung ins Erdgeschoss eingezogen bin, sondern auch noch direkt gegenüber einem Kinderspielplatz! Den lieben langen Tag nervt mich nun dieses Aufmerksamkeit erhaschende Gebrüll dieser Kleinwüchsigen. Da schwoll mir in den letzten Tagen einfach der Kamm. Diese Monster ewig vor meinem Fenster kreischen hören zu müssen, war einfach ätzend.

    Ich wollte Ruhe, es diesen fiesen Hamsterbacken ein für alle mal zeigen .. und den gebärfreudigen Becken, die dieses Pack einst austrugen, ebenso.
    Also, rannte ich mit geballter Faust raus, hinaus, aus dem Haus! Ich kam nicht weit, denn ich stolperte und flog über ein rotes Plastikeimerchen. Ich wusste gar nicht, dass in den Boden ein Trampolin eingelassen war, denn ich flog zunächst total weich. Ein Glück bremste mich der Stamm einer Pappel, deren klebender Samen sich über mich ergoss.
    Kaum hatte ich mich aufgerappelt, da flog mir ein Tischtennisball ins Auge. Ich war so voller Zorn, als mich so ein 120cm großes Weichei bat, die Partie zu Ende zu bringen. Also schlug ich den Schläger, drosch den Ball auf die betonene Tischtennisplatte – und verlor!
    Mein Zorn, er wuchs und ich suchte nach Opfern! Diese jämmerlichen Geschwüre, einst ein simpler Samenerguss, schrien und brüllten um mich herum und ich eilte zur Schaukel. Zwei auf einen Streich, dachte ich mir und so heuchelte ich, mitspielen zu wollen. Ich setzte mich auf die Wippe und saß unten. Da saß ich auch noch als die eilig herbei gerufenen geschätzten 47 anderen Nachbarskinder auf der anderen Seite saßen. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen und es reizte mich, plötzlich aufzustehen und die gesamte Mannschaft voll auf die Fresse fliegen zu sehen. Aber ich hatte plötzlich so etwas wie Mitleid und irgend etwas hielt mich dann doch davon ab.
    So tat ich es ruhig und vernünftig, langsam, ich spürte das Brett in meinem Schritt, und all diese Gören kamen unbeschadet zurück auf den Boden der Tatsachen. Plötzlich war ich wohl deren Pausenclown. Ich spürte in meiner rechten eine kleine Kinderhand. “Hallo, ich bin Lisa!”, sprach es mich an. Mir entrückte ein unbeabsichtigtes Lächeln. Nun sollte ich beim klettern helfen, bei einer Überschlagsrolle. Ja, ich erinnerte mich an meine alten Kindertage und fing laut zu lachen an.

    Plötzlich stand ein Dragoner neben mir, eine echte Wuchtbrumme, wohl die Wachpolizei meines Vorgartens. Nachdem sie mich auf den Boden warf, mir das Gesicht in den Sand drückte und ich kurz vorm Ersticken war, zückte ich meinen Ausweis. Damit wies ich nach, dass ich hier wohne, ich erklärte mich, nicht pädophil zu sein und alles kommentierte nebenbei die kleine Lisa: ”Lass ihn los, er tut nix, er spielt doch nur, er ist kein Fremder!”
    Das dicke Paket auf mir ließ von mir ab, grinste mich blöde an und verschwand in typischer, schaukelnder Security-Manier. Ich rappelte mich auf, Klein-Lisa und die anderen 47 Kinder versuchten mich, an meinem ausgestreckten Arm hoch zu ziehen, was aber nicht gelang. So rollte ich mich in die Bauchlage und konnte mich über einen mühsam ausgeführten Liegestütz hoch hieven.
    Das lustige Kindergebrüll, als ich endlich stand, werde ich wohl für immer in den Ohren haben. Ich weiß nicht, ob ich nun mit anderen Ohren sehe oder mit den Augen anders höre, aber Kindergebrüll ist etwas, das ich von nun an sehr gerne höre. Es ist das pure Leben, es hat Kraft und Energie und sehr viel Liebe.

    Übrigens stellte mich Lisa noch ihrer Mutter vor. Neidisch trafen uns einige Blicke der anderen (alleinstehenden) Mütter, als wir uns unterhielten. Wir waren heut Abend auf ein Glas Rotwein verabredet und sicher sehen wir uns morgen wieder – wir wissen ja jetzt, wo wir uns finden.

    P.S. – Die Geschichte ist natürlich stark überzogen und ich wollte in keiner Weise den kleinen Gören je etwas Böses. Aber einige Fünkchen Wahrheit sind schon enthalten. :)

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    Hallo, ich bins!

    Zapo, der Kobold 12. August 2009 um 13:08 Uhr

    He He He! Ich hab ein neues Zuhause – endlich! Lange Zeit war ich unterwegs, immer auf der Suche nach einer neuen Bleibe, einem Ort wo ich meinen Schabernack treiben kann. Die Menschen zur Weißglut bringen und zu unmöglichen Dingen treiben, denn dies ist meine Bestimmung. Dafür wurde ich geschaffen. Damals, als die Welt aus nichts anderem bestand als aus Chaos. Ich bin alt – sehr alt, älter als die Welt. Geboren durch einen Gedanken des Schöpfers als er sich fragte ob es gut sei euch zu modellieren.

    Wer ich bin? Frag lieber was ich bin!

    Ich bin die Fliege, die sich des Nachts auf deine Nasenspitze setzt damit du niesen musst. Bin der Teller, der unerwartet aus dem Schrank fällt wenn du ihn öffnest. Bin der Gedanke, der unheilvolle, der dich verharren lässt und du zweifelst ob du den Herd ausgeschaltet hast als du dein Haus verließt. Bin die Dörre die die Blume auf deiner Fensterbank heim sucht weil du sie nicht gießt. Du kannst dich nicht vor mir verstecken, bin allgegenwärtig, denn du bist nicht perfekt.

    Bin der Zweifel, die Ratlosigkeit, die Ungewissheit, die Schadenfreude, der Neid, die Sucht, der Spaß, die Ironie, die Furcht, die Hoffnung, die Liebe. Ich bin alles und nichts!

    Ich bin Zapomek der Kobold!

    Zapomek, der Kobold

    (Grafik von jantiff.de)

    Was ich hier mache? Lass dich überraschen! Doch einen Rat will ich dir geben.

    Hab keine Angst! Lebe mit mir, akzeptiere mich, arrangiere dich, so wirst du trotz meines Seins vielleicht ein wenig Glück erfahren. Nimm es hin so wie es ist – es ist dein Schicksal!

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    Der Problemberg

    Hartmut 11. August 2009 um 10:08 Uhr

    Nichts ist lähmender als vor einem Sack voller Probleme zu sitzen. Alles ist nur noch pure Anstrengung. Alles kostet Kraft und nichts bewegt sich.
    Der Drang, dass ich meine Probleme einfach aussitze, in der Hoffnung, dass sie sich selbst auflösen, ist allgegenwärtig und oft kommt es vor, dass dem so ist. Ich fühle mich bestätigt und denke, dass das immer so klappen wird.
    Alles wird ein Problem, alles wird schwer, mein ganzes Leben ist nur noch eine Last. Freunde und Familie wirken bedrohlich und wenn ich mich selbst betrachte, dann fühle ich mich auch nur noch als Fremdkörper, ein Wesen, dass mir nichts Gutes will.
    Körperliche Schmerzen, Geldnot, Antriebslosigkeit, alles wird neben dem üblichen Stress ein neues Problem.
    Arbeiten gehen, Rechnungen zahlen, Telefonieren, alles wird so unerträglich schwer.
    Und es kostet mich so viel Zeit. Immer und immer wieder stelle ich mir die gleichen Fragen, bemitleide mich, bin ein armes ich, weine, fühle mich schlecht und hilflos, von allen verlassen und missverstanden. Mein Leid ist mein Leben.

    Es liegt doch so nah und doch so fern. Wenn ich mir mal die Ruhe nehme und meine Situation überdenke, dann sollte ich merken, dass in meinem Denken etwas falsch läuft.
    Trenne ich mich von meiner Lethargie und meinem Frust, versuche ich, die Situation aus den Augen eines Außenstehenden zu betrachten, mich in eine andere Person hineinzuversetzen oder nehme meine Probleme und vergleiche sie mit denen Anderer, fange ich sicherlich irgendwann an, schallend zu lachen.

    Trotz all meiner Probleme, wenn ich jemanden mit vergleichbarer Situation betrachte, was rate ich ihm denn dann?

    Löse Deine Probleme. Für jedes Problem gibt es doch immer eine Lösung.

    Bei dem Anderen den Dreck wegzukehren, ihm beim Lösen seiner Probleme zu helfen, scheint wirklich sehr einfach zu sein.
    Das Lösen eines Problems liegt so nah vor mir und trotzdem blockiere ich mich selbst, mir genau eben diesen Ratschlag zu geben.
    Aus Stolz, Angst und Unsicherheit. Ich fühle mich überfordert, sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. Nehme mir zu viel vor und scheitere dann, um mich dann wieder bestätigt zu fühlen und mich weiter in meinem Elend zu suhlen.

    Psychos nennen das ganze problemorientiertes und lösungsorientiertes Denken.

    Gibt es überhaupt Probleme?
    Ein Problem ist eine Aufgabe, eine Fragestellung unseres Lebens! Und sie möchte gelöst werden. Reine Mathematik vielleicht. 1 und 1 ist 2. Was lähmt mich, die Antwort zu geben oder wenn ich sie nicht weiß, nach ihr zu suchen.
    Ein Problem zu lösen, ist wirklich etwas Erfüllendes, Mut machendes, kann gar zum Spaßfaktor unseres Lebens werden.
    Wenn wir dazu übergehen, lösungsorientiert zu denken, dann bitte ich um mehr Aufgaben, lechze nach Herausforderung.
    Weil ich mit jeder Antwort wachse, ein Stückchen „schlauer“ werde.
    Weil Mathematik irgendwann so begreifbar für mich wird, dass ich das 1 mal 1 im Schlaf drauf habe.

    Bei scheinbar unlösbaren Aufgaben frage ich um Rat und Hilfe, denn die gibt es doch. Ich bin ja selbst auch bereit und Stolz, wenn ich darum gebeten werde.
    Sich bei jemandem, der mir Gutes will, mal auszuweinen, ist absolut legitim. Er bietet sich an, aber irgendwann müssen wir dann auch einfach mal zuhören, was der Andere sagt.
    Ihn anhören und verstehen wollen. Denn meist gibt er einen Rat. Er betrachtet mein Problem sehr objektiv, denn er ist es nicht, der da in der Klemme sitzt.
    Er bietet viel und sich meist an, Dir behilflich zu sein. So wie ich auch für ihn da wäre!

    Wenn ich das für mich betrachte, ich den gordischen Knoten, meine Lähmung irgendwann als echte Spaßbremse sehe und mein Leiden wegen der allgemeinen Lebensprobleme, den Druck, den ich mir selbst auferlegte, erkenne, wird alles so leicht und gibt mir so viel zurück.
    Zeit und Kraft, in der ich nicht nach neuen Problemen suche sondern nach neuen Aufgaben frage.
    Und sei es, Anderen genau dabei behilflich zu sein, lösungsorientiert zu denken, um ihnen ihr Leben zu erhellen.

    Probleme zu lösen, bedeutet für mich, mir jeden Tag neue und spannende Aufgaben zu stellen und etwas gegen meine Ängste und Unsicherheiten zu tun.
    Ein angst‑ und sorgenfreies Leben ist so erstrebenswert, macht glücklich und strahlt hoffentlich auf Andere ab.
    Was für ein Wow-Effekt!

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    22. Woche – der Rückblick

    Hartmut 10. August 2009 um 13:08 Uhr

    57360 Heute mal wieder kein Gewicht! Einfach aus dem Grunde, weil ich keinen Bock habe, mich auf die Waage zu stellen!

    Ich werde wohl zugenommen haben, denn ich war nicht besonders fleißig und alles andere als bescheiden in meiner Nahrungsaufnahme. Irgendwie war es eine ganz fürchterliche Woche, ich habe nichts getan, nichts gedacht und mich nie so recht wohl gefühlt. Es war so die Woche, die mich viel Energie gekostet hat und ich auch nicht fähig war, mich energetisch kosmisch selbst zu versorgen. Ich war ein leichtes Opfer für Energievampire aller Art. Hauptsauger war meine Mutter. Sie hatte mich voll im Griff, denn ich ging – anfänglich noch recht freiwillig – und dann zunehmend immer kaputter – in den Garten. Ich weiß auch nicht, wie sie es immer anstellt, dass ich mich ihrer “Zuneigung” so nach 3 Tagen kaum noch entziehen kann. Dabei ist sie den lieben langen Tag nur am Nörgeln, meckern und zetern. Nebenbei kredenzt sie dann Frühstück vom Feinsten, Eisbomben und Grillfleisch. In der Reihenfolge. Gestern dann der riesenknall und ich musste mich einfach befreien von ihr.
    Dumm nur, dass ich heute morgen gleich nochmal, für mich aber das letzte Mal in dieser Woche, antraben musste.
    Ich weiß, dass klingt alles nicht unbedingt spannend, aber es hat mich mehr oder weniger die ganze Woche belastet.

    Der zweite große Energievampir ist Facebook geworden. Anfangs noch recht interessant, ist es jetzt nahezu ein Zwang, mich dort aufzuhalten. Innerhalb kürzester Zeit habe ich nun fast 200 Freunde aus aller Welt, mit denen ich chatte, spiele und denen ich irgendwelche virtuellen Geschenke in Form von Schmuseeinheiten, Tanzeinlagen oder Bäume und Nutztiere verpasse. Klingt für Außenstehende ziemlich bescheuert, ist es auch!
    Es sind diese kleinen Spielchen, die sich dort finden: FarmVille, YoVille, PetSociety und allen voran dieses Mafia Wars, das mich mittlerweile furchtbar im Griff hat!
    Dabei geht so viel Zeit drauf, dass ich kaum noch Muße habe, mich anderweitig im Netz umzusehen, die sogenannte Blogosphäre zu durchwandern und zu twittern. Und was habe ich besonders noch vor kurzem über Twitter gemeckert, wie sinnlos DAS sei!

    So geht das nicht weiter und so mache ich auch eine Kehrtwendung! Facebook wird radikal zurückgefahren, ein wenig Farmville und MafiaWars maximal eine Stunde am Tag (Kein PetSociety mehr, tut mir leid, liebe Nadine). Das wird es gewesen sein! Dadurch erhoffe ich mir auch die Rückkehr meiner Kreativität, denn die war in der letzten Zeit wirklich völlig daneben.

    Was gab es sonst noch? Der Artikel von Marcella, der mich fürchterlich geärgert hat! Nicht nur, dass sie mich dort anprangert, ich sei ein schlechter Freund, nein, es geht darum, dass ich sie außer an den Freitagen, an denen sie trinkt, nie erreichen kann. Und ich mag nicht mit ihr reden, wenn sie trinkt. Das habe ich ihr nun zum wiederholten Male deutlich gesagt und ich fürchte, dass diese Freundschaft nun endgültig am Alkohol zerbricht. Die Beziehung war ja schon vor Monaten deswegen kaputt gegangen.

    Ein echtes Highlight war der Anruf von Barbara gestern. Es hat so gut getan, mich mal ein wenig bei ihr und mit ihr auszukotzen. Schade dass sie in Spanien lebt und die Gespräche so teuer sind, sonst könnte ich mir das mindestens zweimal die Woche gut vorstellen, mich mit ihr auszutauschen.
    Ein weiterer guter Freund ist mir Luigi geworden, der einzige, mit dem ich mich hin und wieder noch im MSN-Chat unterhalte. Ich hoffe nicht, dass das mit der Kolumne bei ihm in die Hosen geht. Aber wenn, wird das unsere Freundschaft hoffentlich aushalten.

    Abschließend möchte ich mich mal bei meinen Feed-Lesern bedanken. Mittlerweile scheint die Marke von 300 ständigen Lesern beständig zu sein. Also, liebe Grüße an jeden Einzelnen von Euch!
    Ich sehe auch zu, dass ich Euch auch weiterhin genug Lesestoff geben werde. Was immer ihr auch lesen wollt.
    Das war so eine Frage, die Luigi seinen Lesern vor kurzem stellte. Ich beantworte mir mal selbst die Frage: Die Mischung macht es wohl. Obwohl interessieren tät es mich schon, wer was am Liebsten hier liest. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen Feed-Leser hierzu mal zum Kommentieren bringen?

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    TICKnTALK – ein Zwischenfazit

    Hartmut 9. August 2009 um 14:08 Uhr

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    logo_TnT_150_white

    Vor gut 4 Wochen berichtete ich (hier) über den wirklichen sehr interessanten neuen Dienst TICKnTALK und nun ist es Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen:

    Die Einbindung in beide Browser – sowohl Firefox als auch in den Internet Explorer – ist sauber und stabil. Ich konnte keine Verzögerungen oder gar Abstürze bemerken. Die Aktualisierungen sind sehr schnell und es ist wirklich leicht, sowohl eigene Informationen zu ticken als auch auf gesandte Mitteilungen (Talks) von anderen zu antworten. Alles ist wirklich absolut intuitiv und übersichtlich.
    Auch die Aktualisierungen über meinen Twitter-Account sind sehr zeitnah und laufen bereits nach Sekunden in Twitter.

    TICKnTALK HomeIch kann nur sagen, dass ich binnen dieser kurzen Zeit, in der ich diesen Dienst nutze, TICKnTALK nicht mehr missen möchte. Ein großer Vorteil gegenüber dem klassischen Twitter-Account liegt ganz klar darin, dass ich die angezeigten Informationen wesentlich klarer erkennen kann. Keine abgehackten URLs, bei denen ich nicht weiß, wohin mich der Link führt. Der weitere große Vorteil ist wirklich, auch direkt auf die Meldungen zu kommentieren. Das ist sehr interaktiv und ist eine tolle Ergänzung, nicht mit dem Autor der Webseite sondern mit dem, der die Meldung getickt hat, zu kommunizieren. Besonders bei großen Nachrichtenportalen hat ist das eine tolle Alternative.

    Ich werde in jedem Falle weiter Ticken und Talken und damit mein soziales Netzwerk neben dem Bloggen, Twittern und meinem Account auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken weiter ausbauen. Klar erkennbar ist das allein schon daran, dass sich viele neue Follower über meinen extra angelegten TICKnTALK-Twitter-Namen (habir_medioman) gefunden haben.

    Wer diesen Dienst nutzen möchte, der kann das ganz einfach tun, in dem er sich die erforderliche Erweiterung für seinen Browser direkt von der Webseite installiert und sich anschließend über die neue Seitenleiste bei TICKnTALK anmeldet.

    Zuletzt möchte ich noch einmal auf das Gewinnspiel von TICKnTALK hinweisen, bei dem es MacBook Pro, ein iPhone 3GS oder ein handliches Dell Netbook zu gewinnen gibt:
    Entweder als Bloggergewinnspiel, in dem Du einen Blog-Beitrag zu TICKnTALK schreibst oder als Twittergewinnspiel, in dem Du den genannten Link nach Deiner Anmeldung twitterst.

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    Hartmut 8. August 2009 um 01:08 Uhr

    Horst Schlämmer! Und seine Partei, die HSP!

    Und dafür, dass er mal locker unser Bundeskanzler wird, kann sich jeder auf seiner Webseite ein Wahlplakat erstellen.

    HSP-Wahlkampf

    Und es kommt noch besser. Die Jana hat auf ihrem Blog nämlich zu einer Blogparade aufgerufen, der ich mich hiermit auf diesem Wege anschließe.

    Denn da müssen wir doch mal alle zusammen halten: Horst Schlämmer und Blogger!
    Denn wir alle sind doch nur mediengeile Selbstdarsteller, die nach Ruhm und Anerkennung lechzen!

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