Der Tod
marcella 7. August 2009 um 20:08 Uhr
In den letzten zwei Wochen, bin ich sehr mit dem Tod konfrontiert worden.
Zum einem durch Arbeitskollegen, die Verluste durch Angehörige erlitten hatten und durch meine Mutter, die ihre fast zwanzigjährige Katze verloren hat.
Was für zwei Wochen und ich versuchte zu helfen wo ich nur konnte.
Meine eigenen Probleme, Ängste und Verlangen stellte ich beiseite.
Aber jetzt brauche ich selbst wieder Kraft und Hilfe!
Ich will nicht herzlos sein, aber für mich ist dieses Wochenende etwas ganz besonderes und das heißt: „Mich selbst wieder aufzubauen bei Freunden, die mir zu hören und mich stärken, damit ich die Kraft habe weiter zu machen.“
Leider bekam ich eine Abfuhr von meinem besten Freund, mit der Begründung: „Am Freitag rede ich nicht mit dir.“
Ja so schnell kann einen die Vergangenheit einholen, denn der Freitag ist immer mein Alkoholtag und wenn man dann wirklich mal Hilfe braucht, wird man abgestempelt und mir glaubt man nicht mehr, denn ich will nur Mitleid und Aufmerksamkeit. Da bin ich wohl selber Schuld.
Trotzdem finde ich es sehr traurig, dass man alleine gelassen wird, vor allem dann, wenn man immer glaubte, dass ein Freund für dich da ist, egal in welcher Krise und zu welcher Zeit. Macht das nicht erst eine wahre Freundschaft aus, dass man immer da ist, egal wann und zu welcher Zeit und wie man drauf ist?
Der Tod an sich ist schon schlimm genug, es ist so etwas endgültiges, aber egal ob Mensch oder Tier, für mich ist es ganz normal anderen Menschen über ihren Verlust hinweg zu helfen und ich werde vom Herzen weiter helfen.
Montag beginnt eine neue Woche und ich werde wieder für Menschen da sein, die sich mir anvertrauen und ich werde wieder ihnen zu hören und helfen und wieder werde ich sagen, der Tod gehört zum Leben und das Leben geht nach dem Tod weiter!
Ich glaube es!
Ich persönlich habe noch Angst vor dem Tod, obwohl ich schon von meinem Stiefopa gehört hatte, dass jetzt alles gut ist und ich treffe mich gleich mit Oma, sie wartet schon auf mich, sei nicht traurig, es ist alles gut.
Wie dem auch sei, ich glaube ganz fest an meinen Schutzengel und an viele andere Engel und ein Leben danach.
Der Glaube kann Berge versetzen, egal in welcher Lebenssituation!
Nun möchte ich zum Abschluss etwas aus meinem Buch schreiben, was ich zur Zeit für mich sehr wichtig empfinde:
Stürzt einer von ihnen, dann hilft der andere ihm wieder auf die Beine.
Doch wie schlecht steht es um den,
der alleine ist, wenn er hinfällt.
Niemand ist da, der ihm wieder aufhilft.

Ich geb es zu: Ich war schon immer ein glühender Fan der italienischen Mafia. Mein Held ist John Gotty und ich rühme mich Stolz, selbst schon einen bleibenden Eintrag über