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21. Woche – der Rückblick

Hartmut 3. August 2009 um 11:08 Uhr

Diät-Ticker - Sichtbar abnehmenNun wird es mal wieder Zeit, auch mein Gewicht wieder in die Welt zu pusten. Aktuell bin ich jetzt bei 145,2 kg Gesamtgewicht. Schade, beinahe hätte ich die 20 Kilo-Marke geknackt. Aber ich bin sehr zufrieden, besonders, weil jetzt deutlich meine körperliche Leistungsfähigkeit zurückkehrt.

Und mit dieser endet auch der Teufelskreis, der aus Frustessen und Faulheit bestand. Ich bin mobil und missbrauche meine Mutter nicht ewig als Chauffeuse. Ich erledige meine Einkäufe z.Teil alleine oder gehe alleine in den Garten. Und auch das letzte Rasenmähen war merklich einfacher.

Auch bei den Klamotten bin ich in der ersten großen Umbruchphase. Meine einzigen beiden Jeans aus meiner 160-Kilo-Zeit sind zwar Stretch und Gummizug, aber langsam halten sie nicht mehr. Ein Glück habe ich als Klamottenmessi alles aufgehoben bis zu meinem Zielgewicht :)

Ansonsten war es eine sehr ruhige Woche. Das Wetter schrie ja förmlich, draußen die Natur zu genießen. Lange Zeiten am PC gehen mir derzeit fürchterlich auf den Keks, obwohl ich ja nun ein großer Fan von Mafia Wars geworden bin. Aber das Spiel lässt sich hervorragend automatisiert spielen.
Da mir das Schreiben auch nicht so recht von der Hand gehen mag, beende ich diesen Text jetzt auch.

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Aus dem Tagebuch eines Mafioso

Hartmut 2. August 2009 um 09:08 Uhr

amd_gotti Ich geb es zu: Ich war schon immer ein glühender Fan der italienischen Mafia. Mein Held ist John Gotty und ich rühme mich Stolz, selbst schon einen bleibenden Eintrag über seine Person bei Wikipedia hinzugefügt zu haben. Wer an Mafia denkt, glaubt unweigerlich an Drogen‑, Waffen‑ und Menschenhandel, an Raub und Mord und Totschlag. Trotzdem sind Begriffe wie “ehrenwert” und “Familie” eng mit der Mafia verknüpft. Und das nicht zu unrecht. Denn innerhalb eines Mafia-Clans regiert Respekt und ein Codex, so wie er auch immer wieder in guten Mafia-Filmen wie “Der Pate” oder “Es war einmal in Amerika” dargestellt wird. Man wird nicht immer erschossen, wenn man sich an die Regeln des Clans hält. Ja, man kann sogar alt werden und von einer guten Altersversorgung leben.

Warum ich das schreibe? Nun, ich habe einen Mafioso, den ich immer bewunderte: John Gotti. Und diesen Helden habe ich nun zu meinem Alter Ego erklärt. Diesen werde ich nun hin und wieder ausleben. Und das nicht nur in meinem Lieblingsspiel “Mafia Wars” sonders als eine eigene Kolumne beim Luigi.

Sein Name klingt nach Programm, ist er aber nicht! Er ist zwar Familie (ja, auch sehr gute Freunde gehören dazu) und natürlich Cosa Nostra (aller ehrenwert) insbesondere aber ist es sein Blog, den ich huldige, seine Gedanken und sein Leben sind die Initialzündung und die nutze ich nun, um mich voll ausleben zu dürfen. Nicht täglich, aber regelmäßig. Dafür DANK an Luigi!

bsp_pr0_3 Leider biegt der liebe Luigi seine Feeds zum Feedburner-Dienst um, meine Kritik, weil damit lässt sich meine Kolumne nicht direkt abonnieren. Ja, da zeigt sich Google mächtig, zu eigenmächtig und das gefällt einem Gotti nicht, beweisen muss ich nichts!

Stolz rühmen darf ich mich dennoch, als Verfechter allen SEO-Krames heut von Google auf Pagerank 0 (PR0) gestuft worden zu sein! Eine tolle Webseite, die das erklärt, findet sich unter diesem Link.

Wäre ich Gotti, hätte ich wohl Lakaien hingeschickt, um die ausfindig zu machen, die diese Webseite verfolgten, die Spam-Attacken der letzten Wochen waren immens und ich selbst musste kurzfristig mit “noindex” und “nofollow” reagieren, um diese Webseite unsichtbar zu machen. Aber ich schweife ab.

Und deshalb höre ich auch hier auf, von Verschwörung und Ungerechtigkeiten zu schreiben, denn derlei gehört ab jetzt u.a. in meine Kolumne!

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Gleichberechtigung ist keine Busenfrage

Geheimrat 1. August 2009 um 10:08 Uhr

Ist’s möglich, ist das Weib so schön?
Muß’ ich an diesem hingestreckten Leibe
Den Inbegriff von allen Himmeln sehn?

(Faust – Der Tragödie erster Teil. Zeile 2437 ff)

Kann ein Mann eine Frau beurteilen, ohne ihr den Busen mit Blicken entkleidet und ihren Allerwertesten stieräuglich begutachtet zu haben? Ergötzt Mann sich tatsächlich nur an Frauen, die einen schönen Körper präsentieren? Ihn gar darbieten, zur vermeintlich freundlichen Bedienung? Denken Männer tatsächlich nur mit den Augen oder erkennen sie auch Dinge, die nicht ausgepackt vor ihnen liegen? Sind Männer nur auf mehr oder weniger ausgeprägte Rundungen fixiert oder beeindrucken sie auch Windungen? Nämlich die des weiblichen Gehirns – und deren Produktivität? Scheitert die Gleichberechtigung tatsächlich primär an der männlichen Betrachtungsweise des anderen Geschlechts? Weil Männer sich Frauen zwar im Gynäkologiestuhl, aber nicht in einem Chefsessel vorstellen können? Und sind dies tatsächlich die Fragen, die es zu klären gilt, wenn es um Gleichberechtigung geht?

Dieser Artikel soll eine Ergänzung sein zu einem sehr schönen Beitrag – den eine Frau geschrieben hat! Doch was weiß eine Frau schon über …  Männer? Vermeintlich viel. Doch entpuppt sich dieses Wissen vielleicht als ebenso oberflächlich wie die männliche Betrachtungsweise einer Spezies, die ihn in seinem Innersten in Angst und Schrecken versetzt?

Richtig ist, dass eine schöne Frau einen Mann um den Finger wickeln kann. Wenn sie es will. Doch muss sie es wollen, um Karriere zu machen? Wie hoch kann frau sich schlafen? Haben nicht auch schöne Männer bessere Chancen im Berufsleben?
Haben sie! Denn optisch betörende Wesen, Personen, die schlicht richtig proportioniert sind (auch im Gesicht übrigens), haben es generell leichter als ihre Mitbewerber, deren Gene eine harmonischere Erscheinung verhindert haben. Das Aussehen entscheidet also tatsächlich auch, wer erfolgreich ist. Auf beiden Seiten allerdings …

Würde eine Frau grundsätzlich anders entscheiden als ein Mann in gleicher Position? Eine (noch) eher rhetorische Frage – es gibt zu wenige Frauen in Führungspositionen. Ein Fakt – ohne Wenn und Aber. Doch hätten wir wirklich weniger Kriege auf der Welt, wenn wir mehr weibliche Staatsoberhäupter hätten?
Wie sehr haben die Frauen in Deutschland dafür gekämpft, endlich Soldatinnen werden zu dürfen!
Wäre die Betriebsführung einer Chefin humaner?
Gibt Madeleine Schickedanz mehr privates Vermögen, um die Insolvenz ihres Unternehmens zu verhindern als ein männlicher Unternehmer?
Natürlich gibt es immer mehr schlechte männliche Beispiele – weil es schlicht mehr männliche Protagonisten gibt, die auf dieser Bühne spielen! Es ist sehr wünschenswert, endlich viel mehr Frauen an die Spitze zu setzen. Damit sie auch die gleichen Fehler machen können …

Ruht also die Antwort auf die Frage nach Gleichberechtigung wirklich unter den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, wie von vielen Frauen vermutet?

Muss die Gleichberechtigung nicht vielmehr nur in den Köpfen entschieden werden? In den Köpfen von Männern und Damen, um mit der Gleichbehandlung auch sprachlich direkt zu beginnen. Die HERRlichkeit muss akzeptieren, dass Frauen in dieser Gesellschaft nicht mehr nur noch auf Kind, Küche und Kirche beschränkt sind; sofern sie dies noch nicht realisiert haben sollten. Dass es homosexuelle Paare gibt, die Kinder adoptieren. Und dass einige Geschlechtsgenossen sich die Brust rasieren und Gesichtscreme verwenden. Dass die Welt sich schlicht verändert hat und die Axt im Walde auch von der Zimmerfrau geführt werden kann. Dass der Blick unter den Rock der Sekretärin nur die eigene Schwäche verdeutlicht. Die Weiblichkeit sollte einsehen, dass Veränderung Zeit braucht und Jahrtausende alte Muster nicht mit einem gesetzlichen Federstrich zu eliminieren sind. Dass es nicht erstrebenswert ist, den Männern alles gleichtun zu wollen! Dass ein Hüftschwung keine Schwäche sein muss, sondern jeder schlicht mit den Waffen kämpft, die er zur Verfügung hat …

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Talent trägt sicher bei leichter See – Begabung übersteht den Sturm …

Geheimrat 31. Juli 2009 um 10:07 Uhr

Immer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes
Werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an.

(Aus Tabulae votivae)

Für diese Erkenntnis, die Goethe so lapidar in zwei Zeilen zusammenfasst, brauchen manche Menschen ein ganzes Leben. Um es vermutlich dann immer noch nicht verstanden zu haben. Manchmal reicht es noch für die Einsicht, keine halben Sachen zu machen; sondern wenigstens  immer mit ganzem Herzen dabei zu sein. Hier stellt sich jedoch häufig die Frage der Dauer. Was fesselt uns moderne Menschen noch über einen Zeitraum von einem Jahr, einer Dekade; was sogar eine halbe Ewigkeit?

Eine vermeintlich leichte Frage – denn natürlich fesselt viele von uns das Interesse am anderen Geschlecht – ein Leben lang!? Der Fuß des Mephistoteles dabei ist, dass uns viele Vertreter des jeweils nicht eigenen Sexus in extenso faszinieren – nicht eine einzelne Person isoliert betrachtet. Denn viele Vertreter, seien sie nun xx‑ oder xy-Chromosomenträger, halten einer intensiven Untersuchung nicht stand oder sind selbst nicht in der Lage, Standhaftes für sich zu finden. Menschen werden zudem uninteressant wenn sich herausstellt, dass die Schale schon der Überbringer der Botschaft ist …

Im übertragenen Sinne lautet auch diese Botschaft des ollen Geheimrates wieder einmal: Erkenne dich selbst. Schätze deine Fähigkeiten (richtig) ein und wenn dieser Prozess abgeschlossenen ist, handele danach. Was ein durchaus schmerzliches Geschehen sein kann; sowohl der Weg als auch die Konsequenz dieser Erkenntnis. Besonders gestraft sind Menschen mit vielen Talenten – denn meist lässt sich nur eines zur Fertigkeit perfektionieren. Bedenkt jedoch: Talent trägt sicher bei leichter See – Begabung übersteht den Sturm …

Es ist natürlich schon grandios, eine Sache im Leben richtig zu machen. Doch verlangt Goethe nicht, aus dem ganzen Leben eine richtige Sache zu machen?

Würde sich der Durchschnitt als solcher erkennen und als Glied in einer Kette dienen, könnten starke Allianzen geschmiedet werden. Denn wer sich freiwillig etwas Höherem unterordnet, wird nicht unter Hierarchien leiden. Doch Berufene, die niemals Auserwählte werden (können), vergeuden auch noch das Wenige, was ihnen innewohnt. Aber wann ist es an der Zeit, sich zu entscheiden …

Das irdische Leben währt nicht ewig – aber eventuell hat man mehrere Versuche! Doch es zählt immer nur das Hier und Jetzt. Und die Zeit läuft ab dem Zeitpunkt, wo der Kopf nicht mehr nur als Pickelträger oder Frisurgrundlage dient. Wenn die Frage nach dem Sinn des Daseins nicht mehr aus imponieren und sich imponieren lassen besteht. Denn Dasein braucht Begeisterung! Ich muss ergo entweder begeistern – oder mich begeistern können. Ich gehe vor, oder ich folge. Aber, ich gehe …

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Facebook und Mafia Wars

Hartmut 30. Juli 2009 um 12:07 Uhr

Bis vor 2 Tagen stand ich ja dem Facebook-Hype äußerst skeptisch gegenüber und so richtig erschlossen hat sich mir der Sinn, ob ich neben dem Bloggen, Twittern, Ticken noch einen weiteren Web 2.0-Dienst benötige, auf dem ich mich präsentieren können sollen müssen darf.
Daran änderte sich auch nichts, als Facebook die tollen Adressen www.facebook.com/medioman einführte.

Aber nun hat es der Luigi geschafft, mich wegen nur einer simplen Sache zum Fan zu machen, nämlich einem Spiel!

Mafia Wars Gleich vorweg. Ich bin Mafia Wars süchtig! Binnen zwei Tagen bin ich dem Spiel vollkommen verfallen, werde unruhig, wenn ich nicht wenigstens alle 2–3 Stunden nachgucken und spielen kann!

Im Prinzip ist das Ding ein Strategie-Spiel der sehr simplen Art. Entweder kloppt man alleine oder mit seinen Freunden auf andere Mafia-Mitglieder ein (keine Bange, die Kämpfe werden nur im Text geschrieben, kein Blut fließt über den Monitor) oder man erledigt Jobs, überfällt allerlei Geschäfte oder zieht einen rivalisierenden Gangster aus dem Verkehr. Für alles bekommt man Geld, das in neue Waffen oder Immobilien gesteckt werden kann. Und man erhält sogenannte Erfahrungspunkte, die man beliebig verteilen kann, um seine Werte z.B. für Angriff, Verteidigung, Gesundheit oder die Menge der möglichen Angriffe oder Jobs zu steigern. Sind die Werte aufgebraucht, regenerieren sie sich nach gewisser Zeit selbständig. Und so spielt man, bis man immer mal wieder um einen Level befördert wird und sich neue Erfahrungspunkte, Inventar oder Gebäude freizuschalten.

Soweit klingt das alles nach einem Spiel für Einzelgänger. Aber so ist es absolut nicht. Je höher man aufsteigt, desto größer werden auch die Mafia-Clans, auf die man trifft. Es ist also wichtig, neue oder alte Gangmitglieder zu finden.

Und hier kommst DU ins Spiel! Ich brauche DICH!

Wenn Du Interesse hast, Dich meiner Gang anzuschließen und umgekehrt, dass ich Deinem Clan beitrete, ist es notwendig, dass wir bei Facebook Freunde werden! Wenn das erledigt ist, kann einer dem anderen eine Einladung für das Spiel übermitteln und schon kämpfen wir fortan Seite für Seite, um unser Imperium auszubauen.
Ich würde mich jedenfalls freuen, den einen oder anderen Gleichgesinnten zu finden. Übrigens ist es vollkommen unerheblich, ob Du schon Erfahrung hast oder Neueinsteiger. Ich klinge wie ein alter Hase und bin ja erst seit gestern dabei. Ich bin schon bei Level 12, aber in meiner Gang sind auch Mitglieder mit Level 133, also Mitspieler, die schon seit Monaten das Spiel zocken.

Wer also meiner Gang beitreten will, der klicke bitte einfach auf das Bild oben oder folge diesem Link –> KLICK!

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FernsehkritikTV

Hartmut 29. Juli 2009 um 12:07 Uhr

fktv Es ist schon eine Weile her, dass ich über eine meiner absoluten Lieblingsseiten in den Weiten des Netzes schrieb:
FernsehkritikTV!
Aus aktuellem Anlass muss ich das jedoch mal wieder tun. Nämlich, weil ich an dem in der vorletzten Folge ausgelobten Gewinnspiel teilgenommen und tatsächlich gewonnen habe.

Bevor ich mich hierüber überschwänglich bedanke, möchte ich noch mal die klare Klick-Empfehlung für die Webseite aussprechen. Mittlerweile sind es 32 Sendungen, die da in loser zeitlicher Folge erschienen sind. Wie der Titel schon sagt, wird uns der tägliche Wahnsinn, der uns da in der Glotze präsentiert wird, vor Augen geführt. Ob Reality TV, Doku-Soaps, Abzockfernsehen. An Themen mangelt es nicht und auch das Stöbern im Archiv macht wirklich Spaß.

Und in Folge 31 habe ich mich einfach entschlossen, an dem Gewinnspiel teilzunehmen, auch und insbesondere, weil mir der in Aussicht gestellte Preis gefiel:

Es ist eine DVD-Box der legendären Talk-Show “Heut’ Abend” von und mit Joachim “Blacky” Fuchsberger. Das faszinierende an dieser Sendung, die ab 1983 ausgestrahlt wurde, war die Intensität der Gespräche. Nur ein Gast auf den sich Blacky konzentrierte. Ein Vieraugengespräch mit Weltstars aus allen Bereichen, ob Udo Jürgens, Max Schmeling, Andre Heller, Herman van Veen u.v.a.m.

So sage ich einfach herzlichen Dank!

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Kalter Schweiß

Hartmut 28. Juli 2009 um 00:07 Uhr

Kennst Du das? Wenn Du Dich total über etwas aufregst? Und nichts ändern kannst? Du fühlst Dich total ohnmächtig, fast betäubt, hast Dir soviel vorgenommen, Worte zurecht gelegt und alles stirbt mit einem Wink, einer Macht, einer Erkenntnis?
Das Wissen, dass Du absolut nichts ausrichten kannst – just in diesem Moment!?

Du kommst nach Hause, bist blind vor Wut, könntest flennen, hast genau die Worte, die Dir eben noch fehlten im Sinn, und Du bedauerst den Augenblick, ärgerst Dich und Dir rinnt der kalte Schweiß des Ärgers von hinten über den Rücken!?
Er steht auf Deiner Stirn, Du fröstelst, Du kannst nichts machen und musst schlucken! Wie Sperma, männlich warmer Samen, den Du schlucken musst! Ob Mann, ob Frau, wenn Du ihn nicht willst, dann ekelt er nur, dann ist er ein perfider ekliger grober Fremdkörper in Deinem Rachen!

Genau das erzeugt diesen Brechreiz, wenn Du Deinen Willen nicht bekommst, wenn Du Dir Deine Wünsche visualisierst und sie wie Seifenblasen zerplatzen!
Du sitzt im Hass, voller Wut, unbändiger Zerstörungswut, Tollwut, Raserei und bist doch gefangen im gesellschaftlichen Zwang. Darfst nicht toben, nicht schlagen, weder wüten noch prügeln. Du ergibst Dich Deiner Sehnsucht und Du erfüllst die Dich obliegenden Zwängen, kehrst heim in die erzogenen Gefilde und trauerst dem hinter her, was Du hättest tun können, wenn, ja, wenn Du ein Soziopath, ein nicht konformer Sozialroboter wärst.

Wahrscheinlich hättest Du mal wieder 10–300 Menschen gekillt, sie gebraten, sie aus ihrer Lethargie befreit, sie daran erinnert, wie dünnhäutig ihr Leben ist, und auch Du wärst erinnert worden, wie schnell Scharfschützen auf Dich ihr Zielfernrohr auf Dich richten, wie sehr sie auf diesen einen Augenblick warten, wie ausgemergelt sie sind, bis sie endlich abdrücken dürfen.
Hass und Liebe erfüllen Dich im letzen Augenblick, als Dich die Salve des Gewehres tötet, als Dich die 9mm Scharfschützenkugel im Herzen trifft. Keine Gedanken, keine Diskussion. Erst schießen, dann fragen. Du warst die Bedrohung, Du hast eskaliert, Du wirst getötet und nun beschwere Dich nicht!
Es lebe der Sozialstaat, der, der uns schützt, der, der den Terrorismus im Keim erstickt, der der erkennt, das engagierte Terror-Zellen ultimativ verbannt, gar ausgelöscht werden müssen, auch wenn sie vom Volke ausgehen und nur demokratisch sind.
Alles andere, seien sie eine neue Partei, eine, die sich Gedanken fern ab aller manifestierten Staatspolitik macht, nur weil sie meint, Natur gehöre dem Volke, Ressourcen der Welt und mögen sie gerecht verteilt werden, das Essen, das Leben, das Geld, die Macht, der Glaube, er solle dem Volke gehören, sie möge überprüft, sie möge gar als nicht konform klassifiziert werden!

So stirbt er nun, der Wunsch, die Hoffnung und auf meiner Stirn läuft mir der kalte Schweiß!

Die Angst, weil ich meine Meinung kund tue, weil ich sage, was ich denke, weil ich glaube, fühle und hinaus schreie, all meine Ängste, all meine Ideen, all meine Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Harmonie. Dieser Wunsch auf völkerverbindender Einigkeit, ach Quatsch, auf die, die meinen nächsten betrifft!

Hier in diesem Staate, mein Nachbar und meinen Freund. Ich hasse nicht wirklich. Ich liebe!
Ich will, dass wir uns nicht die Schädel einschlagen, wegen Benzin, Brot, Religion, Staat, Macht, Ressourcen!
Ich will das Wenige, was ich habe, teilen, es soll uns verbinden, uns zur Liebe und zur Einigkeit führen, es soll uns diskutieren lassen, wir wollen reden, wollen verstehen, was uns wirklich gegenüber beschäftigt, wollen fremde Kulturen kennen lernen und uns nicht überheblich zeigen.

Wo ist das Problem?

Vom Sinn verstanden, aber doch diese ominöse Hemmschwelle?
Gib Dir den Ruck, trau Dich, löse Dich von dem Schrott der eingehämmerten Demokratie. Der Doktrin der Kirchen. Sie gibt es nicht mehr, nicht in diesem Sinne!
Sie ist wie die Diktatur des Staates!

Was bleibt ist der Glaube, der Wunsch, dass sich alles erfüllt: Und dieser Wunsch ist eine Prophezeiung, eine visualisierte Erscheinung, die Selbsterfüllung, die Matrix, das bereits Geschehene! In jedem von uns steckt dieser Kern, das Wissen, wir leben nach dieser Erfüllung oder wir ignorieren sie. Wer jetzt nicht klar kommt, wer jetzt nicht wissen will, was er zu tun hat, der bleibt auf der Strecke!

Ich höre jetzt auf, der Rest ist längst geschrieben! Wohl bedacht, ob Buddhismus, Hinduismus, Christen, Muslime, bedenkt nur eines: Es geht um uns, ums Überleben, um Verständigung, Liebe, mit fühlen, um Verständnis. Wir wollen alle Liebe, Respekt, Vertrauen!

Wir wollen überleben, wollen Glück, Verständnis, Entwicklung. Wir wollen Leben, Freunde, Lernen. Wir wollen Essen, Trinken, wollen teilen, genießen, es dem anderen gut gehen lassen. Wir lieben das Lachen, die Gastfreundschaft, unsere Familie, uns selbst!
All das hat nichts mit Macht und Geifer zu tun!

Es geht ums Verständnis, um Barmherzigkeit, um das Denken und Mitfühlen, um Friede, Freude, Eierkuchen. Wie immer!

Dies ist Teil 20 von 21 aus der Serie Vertraue niemandem

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Projekt JobCenter Ⅲ

Hartmut 27. Juli 2009 um 16:07 Uhr

Ich sag ja, es wird eine unendliche Geschichte und sie wird langsam psychisch sehr schmerzhaft. Was jetzt in den letzten Tagen passierte, ist schon grober Unfug, Behördenwillkür, Inkompetenz und einfach nur eine bodenlose Frechheit. Und ich bin noch immer sehr nah dran, eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu schreiben.

Worum geht es? Am 09.07. meinte die Gasag, meine Heizkosten des vergangenen Jahres als Abschlussrechnung vom Konto abzubuchen: 633,65 Euro. Eine Summe, die ein HartzIV-Bezieher mal locker verkraftet. Mir fiel das nicht gleich auf, weil ich hierüber keinen Bescheid erhielt, weil ich den Gasag-Online-Tarif gewählt hatte. Als es mir auffiel, bat ich die Gasag, mir so schnell als möglich eine Kopie des Bescheides zukommen zu lassen.
Da ich wieder einmal nicht wusste, welches Amt für die Zahlung zuständig war, rief ich auf der kostenpflichtigen Hotline der JobCentren an und bekam die Aussage, dass es das neue Amt in Spandau wäre, weil ich seit dem 01.07. dort Leistungsempfänger bin und die Forderung zum 09.07. fällig war. Also trabte ich nach Spandau, doch man verweigerte mir die Zahlung mit der Begründung, dass es sich um eine Forderung handelte, die den Zahlungszeitraum bis 30.06. betraf und ich solle mich an das in Charlottenburg zuständige Amt wenden.

Dort war ich dann letzte Woche Donnerstag. Meine Wartezeit betrug insgesamt 6 ½ Stunden und zum Ende hielt ich lediglich einen Ablehnungsbescheid in der Hand – auf den hatte ich dann bestanden – dass das JobCenter Spandau für diese Rechnung zuständig wäre, weil, wie es mir auch bereits telefonisch mitgeteilt wurde, das Datum der Fälligkeit am 09.07. maßgeblich wäre und ich in der Zeit bereits Leistungsbezieher in Spandau bin.

Also trabte ich heute erneut nach Spandau, kämpfte mich von der Anliegenklärung, der überfüllten Wartezone mit etwa 2 ½ Stunden Wartezeit hinauf in die Leistungsabteilung, um dort, weil ich ja mittlerweile vollkommen mittellos bin, nicht nur eine abschließende Klärung sondern auch eine Abschlagszahlung zu erbitten. Leider war das heute nicht möglich, weil das Rechenzentrum in Nürnberg einen Total-Absturz hatte. Eine freundliche Mitarbeiterin saß achselzuckend vor mir und wiederholte genau das immer und immer wieder und versprach mir sofortigen Anruf, sobald das System wieder gehen würde.

Und den bekam ich eben. Sie hätte jetzt den Fall überprüft und mir stünde aber nicht der volle Betrag zu. Sie hätte meine Vorauszahlungen mit den geleisteten Beträgen des JobCenters in Charlottenburg überprüft und mir stünden nur 489 Euro zu. Meinen Einwand, der Unterschiedsbetrag könne ja nur mit meiner Heizkostennnachforderung für das Jahr 2008⁄2009 zusammen hängen, wischte sie mal locker vom Tisch.
“Gut”, sagte ich, “das können wir ja im weiteren Widerspruchsverfahren klären, aber ich brauche jetzt, spätestens morgen das Geld!”. “Nein”, sagte sie, “das geht nicht mehr. Ich habe es bereits aufs Konto angewiesen. Dann haben Sie es ja Ende der Woche, spätestens Anfang nächster Woche!”. Meinen Einwand, meiner Mittellosigkeit, der interessierte sie nicht, obwohl ich mich wenige Stunden vorher unmissverständlich ausgedrückt hatte.

Ich finde das so krass, wie hier mit Schicksalen umgegangen wird! Ich schäme mich, dass ich 20 Jahre für diesen Verein gearbeitet habe!
Wo bitte ist das Herz geblieben? Ich habe im Prinzip aus dem Grunde dort nicht mehr arbeiten können, weil die Art und Weise mit Menschen umzugehen, mich zermürbt hat. Aber das ist ja nichts zu dem, was sich die Mitarbeiter dort nun erlauben!

Und ich frage mich, was an der Arbeitsweise effektiv sein soll? Seit 01.07. war ich nun 7mal beim/bei einem JobCenter, 7mal musste sich ein Mitarbeiter meines Falles annehmen! Nicht einer, denn über die Information, zur Erstanliegenklärung, dann die Leistungsabteilung und letztlich noch einen Vorgesetzten waren fast immer 4 Personen, also 28 Mitarbeiter mit meinem Fall beschäftigt. Und er ist noch immer nicht geklärt!

So, das musste einfach sein. Ich musste mich mal richtig auskotzen! Vielleicht wird mein Frust der letzten Tage jetzt etwas deutlicher!

P.S. – Als ich vorhin nach Hause kam, fand ich doch glatt einen Termin bei der Arbeitsvermittlung im Briefkasten: Zum 13.08. – auch geil, mal eben fast 8 Wochen nach meinem Erstantrag so zeitnah endlich die erste persönliche Vorsprache beim Vermittler zu bekommen.

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20. Woche – der Rückblick

Hartmut 27. Juli 2009 um 07:07 Uhr

57360 Halli Hallo, ich bin zurück aus meinem Kurz-Urlaub!

Und wie Du siehst, nenne ich noch immer kein Gewicht und zwar, weil ich es noch oder nicht mehr will. OK, ab Donnerstag habe ich auch nicht so recht  darauf geachtet, was ich futtere und trinke, weil ich spürte, dass ich mal eine Pause von der Diät brauchte.

Als ich mir am Freitag das Blog-Design zerschoss, reparierte ich es einfach nicht. Meine Motivation ging gegen Null und statt mich voll um die notwendige Arbeit zu kümmern, steckte ich lieber den Kopf in den Sand.
Es war faszinierend, denn so kenne ich mich gar nicht, mich so dermaßen gelangweilt und emotionslos, was den Blog betrifft, zu erleben. Der PC lief zwar, aber ich hatte bis Samstag Abend keinerlei Bedürfnis, mich an diesen zu setzen. Dann tat ich es, besserte notdürftig das Theme wieder aus und machte noch einmal 24 Stunden Pause. Erst gestern Abend stellte ich das Theme soweit wieder her, wie es  noch am Mittwoch aussah.
Aber das ganze hatte auch sein Gutes, denn die massiven Spam-Attacken mit Zugriffen auf 3–4 ausgewählte Seiten hat aufgehört, denn das hat zwar die Statistiken geschönt, ist aber völlig “verlogen”, auch wenn man ja nichts dafür kann.

Ansonsten war es eine recht ereignislose Woche. Die liebe Aurora, vor einer Woche noch als Gastbloggerin vorgestellt, wird wahrscheinlich doch nicht schreiben, jedenfalls nicht hier im Blog und auch von Marcella ist nichts Neues erschienen.
Beim JobCenter war ich, aber das wird eine eigene Geschichte, im Garten war ich, aber dort ist es langweilig wie immer und so beende ich diesen Text mit keinerlei Aussage.
Schrecklich finde ich das zwar, denn so etwas mag ich nicht, ich sehe den Artikel daher mal als Test an, ob mir das Schreiben an sich noch etwas bringt, denn schon die letzte Woche habe ich nichts anderes getan, als Werbetexte oder Artikel von Anderen zu veröffentlichen, was mich selbst schon sehr zum Zweifeln gebracht hat. Ich muss sozusagen erst mal wieder üben, bin fast ein Anfänger in dieser Hinsicht geworden. 

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TICKnTALK

Hartmut 26. Juli 2009 um 14:07 Uhr

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logo_TnT_150_white Seit etwa 12 Tagen teste ich nun einen neuen Dienst, dem ich zugegebenermaßen anfänglich etwas skeptisch gegenüber stand, weil ich dachte, neben meinen normalen RSS-Feeds und meinem Twitter-Account keine weitere Informationsquelle und auch keine weitere Plattform, um meine Gedanken mitzuteilen, zu benötigen. aber mittlerweile ist mir das Prinzip des Tickens und Talkens sehr ans Herz gewachsen.

Dabei ist das Prinzip einfach und genial. Man installiert sich eine Erweiterung für seinen Browser (Firefox oder Internet Explorer werden z.Zt. unterstützt) und hat fortan einen Button auf der Navigations-Leiste. Ein Klick darauf öffnet auf der Seitenleiste die Schaltzentrale von TICKnTALK. Nach der Anmeldung hat man dann den uneingeschränkten Zugriff auf den neuen Dienst.

TICKnTALK Home TICKnTALK neuer Tick TICKnTALK neuer Talk screenshot_tnt_freunde TICKnTALK Toptalks TICKnTALK neuste Kommentare

Was ist das nun genau? Im Prinzip ist TICKnTALK eine tolle Erweiterung, die zusammen mit einem Twitter-Account, den man optional hinzufügen kann, genau die Nische abdeckt, die mir persönlich noch fehlte: Nämlich schnell und problemlos eine gerade besuchte Webseite anderen TICKnTALK-Usern bekannt zu machen (zu ticken) und einen Kommentar abzugeben (zu talken). Das Kommentieren erfolgt vollkommen unzensiert, weil es nicht direkt auf der Webseite, also nicht auf dem Blog oder im Forum, sondern eben nur für andere TICKnTALK-User sichtbar abläuft. Oder der Kommentar wird über den optionalen Twitter-Account zusätzlich geschaltet.

Der Dienst ist somit eine hervorragende Möglichkeit, mit anderen Usern/Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen und Freunde zu finden, weil sich auf diese Weise auch Kommentarketten bilden können und zusätzlich besteht die Möglichkeit, seine eigene Webseite/seinen Blog bekannt zu machen. Somit ist es eine klassische Web 2.0-Anwendung, die eindeutig auch in den Bereich des sogenannten Social Bookmarking fällt. Denn einen Blick hat man immer auch darauf, was andere User gerade Ticken und Talken. So gibt es immer wieder sehr interessante Webseiten zu entdecken.

Also, ich kann nur empfehlen, das einfach mal auszuprobieren. Da ich wie oben schon beschrieben, etwas skeptisch war, besonders, was die Einbindung in Twitter betrifft, läuft das ganze über meinen Twitter-Account unter habir_medioman. Wer mich also einfach nur bei meinem geticke und getalke beobachten möchte, kann mir unter dem genannten Account einfach mal folgen.

Übrigens bietet TICKnTALK auch ein Gewinnspiel mit zweifacher Gewinnchance an. Zu gewinnen gibt es ein MacBook Pro, ein iPhone 3GS oder ein handliches Dell Netbook!
Entweder als Bloggergewinnspiel, in dem Du einen Blog-Beitrag zu TICKnTALK schreibst oder als Twittergewinnspiel, in dem Du den genannten Link nach Deiner Anmeldung twitterst.

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