Archiv für das Tag 'Film'

Ich bin leider nicht so schwul

Hartmut 9. Juli 2009

result_2_bDer moviepilot hat vor einigen Tagen einen kleinen Test pünktlich zum neuen Film von Sasha Baron Cohen, auch bekannt als Borat oder Ali G herausgebracht, bei dem man durch ein paar doofe Fragen zur Erkenntnis kommen konnte, auf welcher Stufe man sich in seiner Homosexualität befindet. Gefunden habe ich das “Quiz” beim daRONN und gerne hätte ich auch zum Spiel selbst verlinkt, aber es scheint nicht mehr zu existieren.
Daher kann ich Euch nur mein Brüno Kärtchen präsentieren. Nach vielen Enttäuschungen mit der Damenwelt war ja das Schwulsein so meine letzte Hoffnung.

Kurz noch was zum Film, der heute in den Kinos anläuft: Cohen mimt Brüno einen schwulen österreichischen Reporter, der durch die Mode‑ und Glamourwelt tigert und die Szene verarscht.

Es drängt mich nicht so richtig in den Film, werde ihn mir somit wahrscheinlich frühestens als DVD-Version anschauen.

Und Du? Bist du Borat‑ oder Brüno-Fan?

Update: Der Link funktioniert zeitweise – einfach probieren → hier

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X-Men Origins: Wolverine

Hartmut 13. Mai 2009

Frage:

Sie kommen gerade aus Wolverine? Wie war’s?

Ich:

Alles in Allem: Super! Sehr empfehlenswert!

Frage:

Was macht für Sie einen guten Film aus?

Ich:

Wenn ich aus dem Kino komme und entweder ein gutes Gefühl habe oder tief bewegt bin!

Frage:

Und jetzt?

Ich:

Ich hab ein gutes Gefühl! Ich fühle mich stark und kräftig – wie der Filmheld!

Frage:

Also gab es viel Action?

Ich:

Auf jeden Fall hat es kräftig gekracht! Es war alles dabei, was man sich wünscht, Auto, Motorrad, Hubschrauber, Flugzeuge, Krieg, Duelle der harten Männer, packende Kampfszenen!

Frage:

Und natürlich alles realistisch?

Ich:

Klar, man darf natürlich nicht nach Logik fragen, aber wer tut das schon in so einem Film! Letztlich war er wie jeder andere Action-Film: Es ging um Rache für die getötete Geliebte, um Bruderliebe oder –hass und um Verrat. Im Prinzip eine Mischung aus Rambo und Terminator.

Frage:

Also keine Liebesszenen?

Ich:

Ein Glück nicht sehr viel! Grad ausreichend, um die Wut von Logan alias Wolverine zu verstehen! Und der knackige Hugh Jackman hat es echt gerockt!

Frage:

Ah, die Schauspieler. Gibt es da was zu berichten?

Ich:

Eigentlich war es eine One-Man-Show von Hugh Jackman. Der Film ist ihm im Prinzip voll auf den Leib geschneidert worden. Als Sidekick/Bösewicht spielte seinen Bruder Liev Schreiber. Das war es aber schon an Erwähnenswertem. Der Rest blieb einfach blass in dem Film.

Frage:

Wie passt der Streifen zu den anderen X-Men-Filmen?

Ich:

Der Film soll ja erklären, wie aus James Logan Wolverine wurde. Er stellt sozusagen den Beginn der Mutanten-Saga dar. Genau das macht er. Nicht mehr und nicht weniger. Er lässt Raum für weitere Einzelgeschichten, für neue Charaktere oder für die bereits bekannten. Für mich ist die X-Men Reihe noch nicht beendet und ich hoffe sehr, dass ich auch Mr. Jackman noch einmal in dieser Rolle wiedersehe.

Frage:

Abschließend ihr Urteil?

Ich:

Wer auf bullige Action im Comic-Stil steht, nicht viel hinterfragt, es einfach mag ohne nachzudenken, dem empfehle ich den Film uneingeschränkt! Er hat keine große Message, bringt keine neuen Erkenntnisse, aber genau das wiederum macht seinen Charme aus.
Nach Sternen gesehen, kann ich nicht mehr als 3 geben ***

Zum Trailer und weiteren Details: Hier klicken

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Watchmen

Hartmut 4. März 2009

Morgen startet der Film “Watchmen” in den Kinos und ich werde ihn mir spätestens am Wochenende anschauen.
Wer partout noch nichts von diesem Film gehört oder gesehen hat, hier ein Trailer:


Da ich mich gerne auf solche Ereignisse vorbereite, habe ich mich gleich mal nach der Filmmusik erkundigt und staunte nicht schlecht, als ich mir sowohl den Original-Soundtrack als auch den Score anschaute.

Für die Filmmusik zeichnet sich Tyler Bates aus, der auch die Musik für “300” fertigte.
Übrigens aufpassen und ihn nicht mit Brian Tyler verwechseln, der z.B. den Score für den letzten Rambo-Film komponierte.
Der Soundtrack hingegen beinhaltet echte Perlen wie Songs von Nat King Cole, Leonard Cohen, Simon&Garfunkel, Jimi Hendrix und auch das aus Apokalypse Now bekannte “Ritt der Walküre”.
Echt, da konnte ich nicht lange fackeln und hab mir beide CDs eben bestellt.

Score Soundtrack

Nicht schlecht, da werden von mir allein – wenn ich jetzt schon den Kauf der “Director’s Cut"-DVD mit einberechne – schon um die 80 Euro in die Kassen gespült. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts!


Und weil es grad so schön passt, wenn es um Superhelden geht, greife ich auch gleich mal den Artikel vom Andreas auf und stelle mich für Teil 2 als Cyborg zur Verfügung!

Handcrafted Artificial Replicant Trained for Mathematics and Ultimate Troubleshooting


Update – 09.03.2009

Ich habe gestern den Film im Kino gesehen und auch beide CDs hier, komme aber aus Zeitgründen nicht dazu, meine (eine längere) Meinung abzulassen oder mir die Musik nochmals zu Gemüte zu führen, wobei ich sagen muss, dass mir der Score im Film nicht so besonders gefallen hat.
Den Soundtrack werde ich aber in jedem Falle behalten. Da sind schon ein paar Knaller bei!

Über Kommentare würde ich mich aber in jedem Falle freuen. Besonders, wenn Du den Film gesehen hast!

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The Expendables

Hartmut 2. März 2009

Der Film “The Expendables” scheint ja die Filmsensation des Jahres 2010 zu werden. Sylvester Stallone versucht in diesem Film so viel Action-Ikonen der 80er Jahre wie möglich zu vereinen. Die Dreharbeiten sollten in diesem Monat beginnen, ob das nachfolgend der endgültige Cast ist, weiß ich nicht.

Die Geschichte folgt einem Team von Söldnern auf eine Mission zum Sturz eines südamerikanischen Diktators.

Mit an Bord sind laut imdb.com neben Stallone noch Arnold Schwarzenegger (nur Kurzauftitt), Mickey Rourke, der 2010 bereits für 6 Filmproduktionen vor der Kamera steht will, Jason “The Transporter” Statham, Sandra Bullock, Jet Li, Ben Kingsley, Eric Roberts, Dolph Lundgren, Forest Whitaker, Danny Trejo, Robert “T-Bag” Knepper u.a.

Leider fehlen noch ein paar Helden, die entweder ablehnten, vergessen oder nicht gefragt wurden. Ich weiß es nicht.
Aber einen Action-Film ohne Jean-Claude Van Damme, Jacki Chan, Bruce Willis, Will Smith, Michael Dudikoff, Chuck Norris, Steven Seagal?

Habe ich wen vergessen?

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Berlinale 2009

Hartmut 17. Februar 2009

Ich habe jetzt extra ein paar Tage mit der Überschrift gewartet, damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde gerne etwas von der Suchmenge nach der Überschrift abbekommen wollen. Jetzt müsste sich das ja gelegt haben.

Ich wollte mich auch nur kurz über mich selbst ärgern, denn dieses Jahr ist die Berlinale aber sowas von komplett an mir vorbei gegangen. Ich habe nichts, aber auch rein gar nichts über dieses mediale Ereignis hier in Berlin mitbekommen. Weder im Fernsehen noch in den Printmedien. Nicht einmal die Preisverleihung an sich.

Die letzten Jahre habe ich mir immer mindestens ein bis zwei Wettbewerbsfilme angeschaut oder bin zu kleineren Massenaufläufen geschlendert, aber diesmal nichts. War ich zu faul oder war die Veranstaltung diesmal nicht so reizvoll?
War es dieses Jahr zu hoher Anspruch und zu wenig Kommerz?
Oder habe ich mich selbst zu sehr isoliert und zu wenig informiert?

Im nächsten Jahr vielleicht. Dann renne ich wieder rum, bin als rasender Reporter unterwegs und lasse nichts aus.

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Das Gesetz der Ehre

Hartmut 26. Januar 2009

„Was? Schon wieder ein Cop-Thriller?“, dachte ich, als ich mir überlegte, mir diesen Film anzuschauen.
„Was? Schon wieder geht es um korrupte Polizisten?“, das kenne ich doch schon aus L.A. Confidential, der Mutter dieses Genres (außer vielleicht noch „Die Unbestechlichen“).

Aber der Film lohnt sich. Besser als die zuletzt sehnlichst erwartete Wiedervereinigung von DeNiro/Pacino in „Kurzer Prozess“ ist dieser Film allemal.
Auch die Besetzung lässt sich mit Edward Norton, Colin Farrell und John Voigt nicht lumpen.

Letztlich geht es nun nicht immer um die Darsteller, es geht in diesem Genre um Spannung, Action, Tiefe.

In Gesetz der Ehre sehen wir eine Polizisten-Familie, der Vater (John Voight), zwei Brüder (Edward Norton und Noah Emmerich (nicht verwandt mit Roland!)) und der Mann der Schwester (Colin Farrell) sind allesamt Cops in New York.
Familie Tierney gerät in arge Konflikte, als der jüngere Bruder Ray einen Drogen‑ und Bestechungsskandal aufdeckt, in den der Rest der Familie und ein Teil des New Yorker Police Departments verwickelt ist.
Es geht um Vertuschung, Intrigen, Familienehre und zuletzt um Gerechtigkeit.

Klingt wie immer, um amerikanischen Patriotismus, aber dafür ist der Film zu düster, zu schmutzig und zu geradlinig. Da bleibt keine Zeit für Helden und in der langsamen Erzählweise auch keine rechte Stimmung. Was bleibt ist eine traurige Grudstimmung, aber wie erwähnt, allemal besser, als es sich anhört.

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Rescue Dawn

Hartmut 23. Januar 2009

Aufgrund einer lieben E-Mail wurde ich auf diesen Film aufmerksam. Sonst wäre mir diese Perle wohl entgangen.
Gleich mal vorweg. Der Film ist von einem deutschen Regisseur.
Den großen 3!
Und ehe sich Timo Boll die Hände reibt und der von mir sehr verehrte R.-W. Fassbinder sich aus dem Grabe erhebt, beide meine ich nicht.
Neben Wolfgang Petersen und Roland Emmerich ist es Werner Herzog, der wohl nur das leisten kann, was er da geleistet hat!

Ein Kriegsfilm ohne Action, ein Kammerspiel mit Außenaufnahmen, eine Charakterstudie mit Nebendarstellern. Das ist echt großes Kino, das hat mich gebunden und wird mich nachhaltig prägen.

Und bevor ich zum Schauspieler komme, erwähne ich die anderen Deutschen:
Die Filmmusik stammt von Klaus Badelt, die Kamere führte Peter Zeitlinger.
Musik und Kamera sind so dezent, so langsam, so tragend, dass sie keiner Erwähnung bedürften. Aber Bild und Ton stammen von großen Künstlern, Menschen, die sich damit auskennen. Weiß man das, hört und sieht man anders hin und genießt es einfach.

Und jetzt der Schauspieler:
Der Hauptdarsteller ist Christian Bale! Was ist das für ein wandlungsfähiger, fast schon selbstzerstörerischer Akteur.
Christian Bale ist natürlich jetzt Batman. Knallhart und durchtrainiert. Aber mal ganz kurz und vermeintlich zwischendurch dreht er zwei Filme, in denen er nicht einfach mal das Gegenteil eines Superhelden spielt!
Er sieht anders aus!
Weil er mal "locker" 30 Kilo weniger wiegt!

In "The Machinist" war er grenzenlos magersüchtig, ein paar Wochen später war er in Batman Begins eine stahlharte Kampfmaschine, jetzt ist er mitten des Vietnam-Krieges ein abgemagerter Flüchtling und danach erneut Batman, mit gestähltem Körper. Wie geht das?
Krass, oder?

Noch ehe ich eine Filmkritik schrieb, habe ich das drum herum beschrieben.
Und ich könnte so weiter machen! Letztlich geht es um Dieter Dengler. Klingt deutsch, ist deutsch, weil in Deutschland geboren, aber jetzt ist er ein patriotischer Amerikaner. Weil nur hier durfte er das Fliegen lernen.
Was macht dieses Land nur, dass sich Menschen so dermaßen hinreißen lasssen, so patriotisch zu sein. Wieder einmal dreht eine deutsche Filmcrew ein Epos über eine Geschichte, die patriotischer nicht sein kann. Welches Land kann sich besser verkaufen und zeigen, wie heldenhaft es wäre, für dieses Land zu sterben?
Warum bekommen das Merkel und Co. noch nicht hin?
Glaubt mir, hätten wir den Makel des Adolfs nicht, wären wir wieder führend in der Welt, was den Nationalismus betrifft. Da wir das nicht dürfen, treibt es wohl gute Deutsche ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Was gibt es zu diesem Film zu sagen?
Eigentlich nichts!
Er ist packend, fesselnd, hat Ruhe und Tiefe.
Es geht halt um einen Piloten der in Laos/Vietnam abgeschossen wird und in ein Gefangenenlager verbracht wird. Dort lässt ihn sein Gedanke an die Flucht nicht los, bis er es dann tut. Der Rest ist Geschichte und ist sogar bei Wikipedia nachlesbar.

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Die Todesreiter von Darfur

Hartmut 18. Januar 2009

Vor knapp 5 Monaten kam der im Titel genannte Film in die Kinos. Ich habe darüber auch einen größeren Artikel geschrieben (hier).

Heute kommt dieser Film – schön versteckt – im Bayrischen Rundfunk um 23:15 Uhr.

Hier mal auszugsweise über den Inhalt des Films:

Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm hat den Völkermord im sudanischen Darfur im Fokus – gesehen mit den Augen eines amerikanischen Zeitzeugen, des ehemaligen US-Marinehauptmanns Brian Steidle. 2002 wurde Steidle in den Sudan geschickt, um die Rolle eines neutralen Beobachters zu spielen. Dabei war er mit unsäglichem Leid konfrontiert. Auf sich allein gestellt und unbewaffnet – nur mit einer Kamera ausgerüstet – dokumentierte Steidle in entlarvenden Bildern die grauenvolle Entwicklung des blutigen Konflikts. Dort, wo es keine Journalisten gibt, erlebt er mit, wie die berittene Dschandjawid – arabischstämmige, von der Regierung rekrutierte Milizen – in die Dörfer einfällt, die afrikanischen Bewohner niedermetzelt und deren Frauen vergewaltigt, bevor auch sie getötet werden. Steidle erzählt rückblickend von dem Alptraum, den er sah und dokumentierte, von der ohnmächtigen Wut, die ihn ob seiner Hilflosigkeit befiel, weil er den Massakern nichts entgegensetzen konnte. Das geschieht mittels Interviews, Videoaufzeichnungen und Tonaufnahmen, komplettiert durch neuestes Filmmaterial aus Darfur. Aber nicht nur der blutige Konflikt, auch der Mut und der Lebenswille Einzelner werden gezeigt – Gespräche mit Flüchtlingsfamilien und mit einem Überläufer der Dschanjawid-Milizen machen dies deutlich. Experten wie John Prendergast von der „International Crisis Group“, der „New York Times“-Reporter Nicolas Krystof, Nobelpreisträger Elie Wiesel und Luis Ocampo, Chef-Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs kommen ebenfalls zu Wort.

Leider kommt dieser Film – soweit ich das recherchieren konnte – in nächster Zeit nicht mit weiteren Widerholungen und zu einer besseren Sendezeit.
Ich halte den Film aber für ein MUSS, wenn man sich für das schreckliche Elend und Leid, dass den Menschen – nicht nur im Sudan angetan wird, sensibilisieren möchte.
Man hört immer von ethnischen Säuberungen, von Völkermorden und Glaubenskriegen. Nach diesem Film war und ist mein Bewusstsein verstärkt und ich trete mittlerweile viel mutiger gegen das Kriegstreiben ein.

Wem die Ausstrahlung zu spät ist, der sollte sich diesen Film aufzeichnen oder sich ggf. die DVD, die erst am 27. Februar 2009 erscheinen wird, wenigstens ausleihen.
Mal 80 Minuten für solch ein Thema aufzubringen, dürfte uns “satten” Menschen doch nicht schwer fallen. Danach können wir uns ja wieder dem Krawall-Fernsehen hingeben!

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Esoterik-Filme

Hartmut 5. Januar 2009

Esoteriker werden ja allzu gerne als Scharlatane hingestellt. Besonders, wenn sie Bücher schreiben, Filme und CDs veröffentlichen, Heilsteine oder Amulette verkaufen und Seminare anbieten.
„Sie wollen Dir das Geld aus der Tasche ziehen.“

Sicherlich ist Esoterik an sich mittlerweile ein großes Geschäft. Es zu verurteilen ist aber auch etwas scheinheilig. Ich verurteile ja auch keine Webdesigner, Unternehmensberater oder Modedesigner.
Es ist ein offener Markt, der sich per Angebot und Nachfrage selbst reguliert. Gibt es Nachfrager, wird es auch Anbieter geben.
Und so verkauft sich esoterischen Angebot eben an den Personenkreis, der sich dafür interessiert.

Zum Abschluss meiner esoterischen Artikel möchte ich kurz noch ein paar weitere Filme vorstellen, die ich die letzten Tage sah:

Gespräche mit Gott

Dies ist ein autobiografischer Film des Autors der gleichnamigen Buchreihe. Er zeigt den Weg in zwei Zeitebenen (Vergangenheit und Gegenwart), die am Ende des Filmes zusammenkommen, wie und auf welche Weise der Protagonist zum erfolgreichen Buchautor wurde.
Mehr zum Inhalt und weitere Kritiken – hier.

Ein kleiner Ausschnitt

The Secret

Dieser Film ist wie die beiden anderen nachfolgenden Filme eher ein Dokumentarfilm. Es kommen in diversen Interviews mehr oder weniger kompetente Personen zu Worte, die das „Secret“ – das Geheimnis uralter Überlieferungen erkannt haben. Für mich kam der Film eher einer Gehirnwäsche gleich. Obwohl, natürlich darauf bedacht, dass eine positive und optimistische Einstellung vor, während und nach dem Film erzeugt werden soll. Das ist soweit gelungen, aber 90 Minuten nur „Chacka – Du schaffst es“, ist mir zu wenig.
Weitere Infos zum Film – z.B. hier.

What the Bleep do we know

Auch so ein Doku-Film, etwas konfus, durch das Einspielen teils recht lustiger Spielszenen, aber die Bandbreite des Films hat mir nicht sonderlich zugesagt.
Alles wirkt für mich zu gestelzt, zu oberflächlich.
Eine etwas harsche Kritik zum Film findet sich hier.

Cosmic Ordering

Dieser Film hat mir außerordentlich gut getan. Eine deutsche Produktion mit einigen wenigen amerikanischen (Pseudo‑)Wissenschaftlern. (Link).
Gleich zu Beginn wird gesagt, dass es nicht DIE eine Wahrheit gibt und dadurch schuf er schon eine sehr entspannte Atmosphäre. Jeder kann sich das aus dem Film herausziehen, was ihm gefällt.
Der Film hebt sich von den anderen Filmen ab, weil er dem entspricht, was ich selbst seit der Adventszeit in mir spürte.
Eine Art Energie, die mich umgibt und die mir einen Zugang ermöglicht, meine Wünsche zu formulieren. Eine Art Bestellung aufgeben zu können, was ich mir für meine Zukunft vorstelle.
So habe ich mich die letzten Wochen sehr intensiv mit meinem Übergewicht auseinander gesetzt und ausgerechnet über meine Kontaktanzeige lernte ich einen Menschen kennen, der sich meiner annimmt. Nicht als Beziehung sondern als Freundschaft.
Auch mit meiner beruflichen Entwicklung haderte ich die letzten Wochen und plötzlich treten verstärkt alte Freundschaften in mein Leben, die mir bei der Umsetzung meiner Ideen behilflich sein wollen/können.

Das bestärkt mich, dass es nicht nur Zufälle im Leben gibt. Es gibt etwas um uns herum, dass uns lenkt und leitet. Wir müssen nur darauf achten und den Mut haben, solche Geschenke anzunehmen.

Was mir an dem Film gut gefallen hat, war die Quitessenz dessen, wie wir unsere innersten Wünsche am besten formulieren können.
Z.B. durch eine Liste mit 5 Fragen, die wir uns stellen (Potenzialanalyse):

  1. Was kann ich gut?
  2. Was macht mir Spaß?
  3. Was will ich sein?
  4. Was will ich tun?
  5. Was will ich haben?

Wenn man sich an diese Liste hält, dann bekommt man ein recht klares Bild für einen Wunsch, z.B. für einen beruflichen Wechsel. Hat man dieses Ziel vor Augen, dann achte auf die Zeichen und folge ihnen.

Für mich beginnt ab heute das neue spannende Jahr 2009. Alles ist vorbereitet für einen neuen beruflichen Weg, die Veränderung in meinem privaten Umfeld und meine eigene körperliche Befindlichkeit.

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Werbung selbstloser

Hartmut 16. Dezember 2008

BannerAls ich eben mein E-Mail Postfach öffnete, konnte ich es kaum fassen. Da schrieb mich jemand von den Paramount Pictures persönlich an und erregte sich.
Ich bin der englischen Sprache ja nun nicht so mächtig, aber ich verstand schon den Inhalt:
Er echauffierte sich, dass ich meine letzte „positive“ Kritik über einen Film, der von „Twentieth Century Fox“ produziert wurde, geschrieben habe.

Er erinnerte mich daran, dass ich ein Startrek Fan bin und erklärte mir, dass ich auch Werbung für den kommenden Raumschiff Enterprise Film zu machen habe!

Klar und boah, ich mach schon meine Werbung! Aber ich will ja noch ein wenig Selbstbestimmung!
Klar, ich mach das, aber dann, wann und wie ich das will!
Klar, mache ich das hiermit, ich bin ja folgsam und brav und
Klar, ich bin ein Star Trek-Fan!
Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem!


Spot 1


Spot 2

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